FC Bayern vor Umbruch: Goretzka geht, Urbig wird zur Torwart-Hoffnung
Hannah BöhmFC Bayern vor Umbruch: Goretzka geht, Urbig wird zur Torwart-Hoffnung
FC Bayern München steht vor entscheidenden Vertragsverhandlungen – Goretzka verlässt den Verein
Der FC Bayern München muss in den kommenden Wochen wegweisende Entscheidungen über die Zukunft mehrerer Spieler treffen. Mittelfeldspieler Leon Goretzka wird den Verein nach dieser Saison verlassen, da sein auslaufender Vertrag nicht verlängert wird. Zudem stehen die Verträge von sechs weiteren Leistungsträgern vor dem Auslauf, deren Zukunft ebenfalls geklärt werden muss. Gleichzeitig kristallisiert sich der junge Torhüter Jonas Urbig als vielversprechender Kandidat für die Nachfolge des langjährigen Kapitäns Manuel Neuer heraus.
Goretzka, der 2018 von Schalke 04 zum Rekordmeister wechselte, wird den FC Bayern nach über 200 Pflichtspielen und sechs Jahren verlassen. Der 29-Jährige erhält keinen neuen Vertrag und beendet damit seine Zeit in München.
Ganz anders präsentiert sich die Situation des 21-jährigen Urbig, der seit seinem Champions-League-Debüt als Einwechselspieler im März 2023 überzeugt. Als Neuer Anfang 2026 verletzungsbedingt ausfiel, rückte Urbig zur Nummer eins auf und bestritt in dieser Saison bereits acht Pflichtspiele. Seine Leistungen brachten ihm sogar eine Nominierungs-Chance für die deutsche Nationalmannschaft unter Bundestrainer Julian Nagelsmann bei der WM 2026 ein.
Trainer Vincent Kompany sprach Urbig sein volles Vertrauen aus und betonte, der Verein stehe "hundertprozentig" hinter dem jungen Torwart. Urbigs Aufstieg fällt in eine Phase, in der der FC Bayern nicht nur Neuers Zukunft plant, sondern auch über die Verträge von Sven Ulreich, Raphaël Guerreiro, Nicolas Füllkrug, Konrad Laimer und Harry Kane entscheiden muss.
Die anstehenden Vertragsentscheidungen werden die sportliche Ausrichtung des Teams über diese Saison hinaus prägen. Während Urbig eine mögliche langfristige Lösung im Tor bietet, markiert Goretzkas Abgang das Ende einer Ära. Nun gilt es für den Verein, mit sechs weiteren erfahrenen Spielern rechtzeitig vor Vertragsende eine Einigung zu finden.






