FC Bayern zögert: Upamecanos Zukunft entscheidet sich in den nächsten Wochen
Hannah BöhmEberl zu den Verhandlungsgesprächen über Upamecanos Vertrag: "Entscheidung muss irgendwann fallen" - FC Bayern zögert: Upamecanos Zukunft entscheidet sich in den nächsten Wochen
Verhandlungen zwischen dem FC Bayern und Dayot Upamecano ziehen sich seit Monaten hin
Die Vertragsgespräche des FC Bayern München mit Verteidiger Dayot Upamecano dauern bereits seit Monaten an. Der Verein steht nun unter Druck, die Angelegenheit noch vor Saisonende zu klären. Ohne eine neue Einigung könnte der französische Innenverteidiger im Sommer ablösfrei wechseln.
Frühere Berichte hatten nahegelegt, dass sich Bayern und Upamecano bereits auf zentrale Punkte wie eine Handgeldzahlung und eine Ausstiegsklausel geeinigt hätten. Dennoch kam es bisher zu keiner endgültigen Vereinbarung. Sportdirektor Max Eberl hat den Spieler inzwischen zu einer zügigen Entscheidung aufgefordert.
Upamecanos Marktwert hat in den vergangenen Jahren stark geschwankt. Nach seinem Wechsel zu RB Leipzig 2021 für rund 40 Millionen Euro erreichte sein Wert 2022 mit etwa 50 Millionen Euro seinen Höhepunkt. Verletzungen und unbeständige Leistungen ließen seine geschätzte Bewertung jedoch bis Januar 2026 auf 25 bis 30 Millionen Euro sinken.
Das Interesse anderer Top-Klubs erhöht den Handlungsdruck. Paris Saint-Germain und Real Madrid sollen die Situation genau beobachten und bereit sein, zuzugreifen, falls Upamecano verfügbar wird. Eberl hat betont, dass bald eine endgültige Entscheidung über die Zukunft des Verteidigers fallen müsse.
Der FC Bayern hat Upamecano weiterhin ein Vertragsangebot unterbreitet. Sollte er nicht unterschreiben, riskiert der Klub, ihn im nächsten Sommer ohne Ablösesumme zu verlieren. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob er bleibt oder sich nach Alternativen umsieht.