FEMA-Beamter Gregg Phillips wegen Gewaltandrohungen und Teleportations-Behauptungen in der Kritik
Elias BraunFEMA-Beamter Gregg Phillips wegen Gewaltandrohungen und Teleportations-Behauptungen in der Kritik
Gregg Phillips, der Leiter für Krisenbewältigung und Wiederaufbau bei der US-Katastrophenschutzbehörde FEMA, steht nach gewalttätigen Äußerungen über den früheren US-Präsidenten Joe Biden in der Kritik. Zudem sorgten seine Behauptungen, sich zwischen zwei Filialen der Restaurantkette Waffle House teleportiert zu haben, für großes Aufsehen. Die Situation spitzte sich weiter zu, als er von einem geplanten Auftritt vor einem Kongressausschuss abberufen wurde.
Phillips löste mit der Aussage Empörung aus, er wolle Biden "ins Maul schlagen", und fügte hinzu, der Ex-Präsident "verdiene es zu sterben". Diese Kommentare führten dazu, dass Demokraten seine Eignung für das Amt infrage stellten. In der Folge wurde er von einer für 2025 anberaumten Anhörung vor dem Heimatschutzausschuss des Repräsentantenhauses ausgeschlossen.
Er verteidigte wiederholt seine Überzeugung, eine Teleportationserfahrung gemacht zu haben, und behauptete, er sei innerhalb von Sekunden 80 Kilometer von einem Waffle House zum anderen "versetzt" worden. Phillips beschrieb das Ereignis als Teil seiner spirituellen Reise während seines Krebsleidens. Als seine Beiträge zu dem Vorfall auf der Plattform Truth Social eingeschränkt schienen, warf er dem Netzwerk Zensur vor. Ein Sprecher von Truth Social erklärte später, ein technischer Fehler habe die Probleme verursacht, die inzwischen behoben seien.
Die Daily Mail kontaktierte FEMA um eine Stellungnahme, erhielt jedoch keine Antwort. Weder FEMA noch dessen Führung veröffentlichten offizielle Erklärungen zu den Vorwürfen gegen Phillips.
Phillips blieb bei seiner Haltung und schrieb auf Truth Social, "Gott lässt sich nicht spotten", und erklärte, auch er werde sich "nicht spotten lassen".
Trotz der massiven Kritik an seinen Äußerungen und Behauptungen bleibt Phillips weiterhin in seiner Position bei FEMA. Seine Abberufung von der Kongressanhörung folgte auf Bedenken hinsichtlich seiner Amtsfähigkeit. Die Behörde hat sich bisher nicht öffentlich zu dem Fall geäußert, sodass mögliche Konsequenzen weiterhin unklar sind.






