Feuerwehrübungen in München sorgen für ungewöhnliche Einsätze mit Rauch, Feuer und Straußen
Hannah BöhmFeuerwehrübungen in München sorgen für ungewöhnliche Einsätze mit Rauch, Feuer und Straußen
Zwei getrennte Einsätze hielten die Rettungskräfte am vergangenen Wochenende im Münchner Raum in Atem. Am Freitagnachmittag bekämpften Feuerwehrleute starken Rauch in einer Tiefgarage an der Illinerstraße. Einen Tag später entdeckte ein Zugpassagier ein Feuer in der Nähe eines Metallspäne-Silos in Hasenbergl, was zu einem weiteren Einsatz führte.
Der erste Notruf ging am Freitag ein, als sich dichter Rauch in der Tiefgarage an der Illinerstraße ausbreitete. Die Einsatzkräfte trafen auf einen brennenden Reifen, der schnell gelöscht werden konnte. Ein Hochleistungslüfter wurde eingesetzt, um den verbleibenden Rauch zu beseitigen, und die angrenzenden Treppenhäuser wurden überprüft – weitere Gefahrenquellen wurden nicht festgestellt.
Am Samstagmorgen alarmierte ein Zugreisender die Behörden, nachdem er Flammen an der Außenwand eines Metallspäne-Silos bemerkt hatte. Die Feuerwehr stellte erhitztes Material im Inneren fest und kühlte es mit einem Hohlstrahlrohr ab. Später wurden mehrere Tonnen Metallspäne mit einem großen Radlader des Unternehmens aus dem Silo entfernt.
Am späten Nachmittag desselben Tages blieb ein Auto mit einem Pferdeanhänger im Aubinger Tunnel in Richtung Salzburg liegen. Als die Einsatzkräfte eintrafen, fanden sie statt der erwarteten Pferde acht Strauße im Anhänger vor.
Behörden klärten später auf, dass am 11. Oktober 2025 keine größeren Brandeinsätze verzeichnet wurden. Die beiden Vorfälle gehörten zu Waldbrandübungen der Kreisbrandinspektion Dachau in Hebertshausen, die am 4. und 11. Oktober stattfanden. In den vergangenen Jahren gab es in München ähnliche kleinere Übungen, darunter Straßenreinigungen, Hochwassereinsätze und Tierrettungen.
Beide Einsätze konnten ohne größere Schäden oder Verletzungen abgeschlossen werden. Das Garagenfeuer wurde zügig unter Kontrolle gebracht, während das Silo zusätzliche Kühlmaßnahmen und die Entnahme des Materials erforderte. Die Panne im Aubinger Tunnel sorgte mit der ungewöhnlichen Entdeckung von Straußen statt Pferden zwar für Aufsehen, führte aber zu keinen nennenswerten Behinderungen.






