FIS verschärft Regeln nach Manipulationsskandal – Häfele kontrolliert Ausrüstung beim **Skispringen**

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Eine Person in einem roten Kleid und Schuhen springt auf Gras, mit Bäumen und Bergen im Hintergrund und Eisenstangen und einem Wasserzeichen im Bild.

FIS verschärft Regeln nach Manipulationsskandal – Häfele kontrolliert Ausrüstung beim **Skispringen**

Die Internationale Skiföderation (FIS) setzt in dieser Saison strengere Regeln für die Ausrüstung durch – eine Reaktion auf den Manipulationsskandal bei den Weltmeisterschaften des vergangenen Jahres in Trondheim. Neue Kontrolleure, darunter der ehemalige Skispringer Mathias Häfele, überwachen nun die Überprüfungen, um unfaire Vorteile zu verhindern. Die Änderungen erfolgen, während sich Athleten und Trainer auf die verschärften Vorschriften vor den wichtigsten Wettbewerben einstellen.

Beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen leitete Markus Jenne, der neu ernannte FIS-Chefinspektor für 2026, die Ausrüstungskontrollen. Seine Rolle ist Teil der verstärkten Überwachung nach früheren Kontroversen. Unter den Funktionären bringt Mathias Häfele – ein ehemaliger Tiroler Skispringer – tiefgehendes Wissen über mögliche Tricks zur Regelumgehung mit.

In Oberstdorf wurde der slowenische Athlet Timi Zajc wegen eines drei Millimeter zu weiten Anzugs im Schrittbereich disqualifiziert, was ihm aerodynamische Vorteile hätte verschaffen können. Titelverteidiger Daniel Tschofenig akzeptierte die Entscheidung und betonte, dass Regeln einzuhalten seien, auch wenn er Verständnis für Zajc zeigte. Tschofenig selbst äußerte keine Bedenken hinsichtlich seiner eigenen Ausrüstung und zeigte sich überzeugt, dass diese allen Anforderungen entspricht. Der österreichische Cheftrainer Andreas Widhölzl wies jüngste Kritik an Manuel Fettners Bindung als übertrieben zurück. Die FIS hatte Fettners Bindung, die seit fast einem Jahrzehnt im Einsatz ist, bereits abgesegnet. Widhölzl ergänzte, dass alle österreichischen Anzüge bis an die zulässigen Grenzwerte angepasst seien, um keine aerodynamischen Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.

Erst kürzlich hatte die FIS norwegische Vorwürfe gegen Österreichs Skispringer als unbegründet zurückgewiesen. Die österreichischen Verantwortlichen begrüßen die strengere Kontrolle und sehen darin einen Schritt zu faireren Wettbewerbsbedingungen.

Mit den nun verschärften Inspektionen müssen Athleten und Teams sicherstellen, dass sie alle Vorgaben einhalten, um Strafen zu vermeiden. Die klarere Haltung der FIS soll Streitigkeiten über die Ausrüstung beenden und den Fokus auf die sportliche Leistung lenken. Die Maßnahmen sind Teil der laufenden Bemühungen, die Integrität des Skisprungsports nach früheren Skandalen zu wahren.

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