22 November 2025, 18:49

Fodors „No List 2026“: Diese acht Reiseziele ächzen unter dem Massentourismus

Eine malerische Landschaft mit großen Felsen und Steinen im Vordergrund und Feldern und Bergen im Hintergrund.

Fodors „No List 2026“: Diese acht Reiseziele ächzen unter dem Massentourismus

Fodors Reiseführer veröffentlicht „No List 2026“: Acht Reiseziele, die unter Massentourismus leiden

Fodors Travel hat seine jährliche „No List 2026“ veröffentlicht und darin acht globale Reiseziele hervorgehoben, die unter den Folgen des Massentourismus ächzen. Der Reiseführer ruft zwar nicht zum Boykott auf, will aber das Bewusstsein für Orte schärfen, an denen die Besucherzahlen schwerwiegende Schäden verursachen. Von überlaufenen europäischen Hotspots bis hin zu fragilen Ökosystemen warnt die Liste Reisende davor, ihre Pläne zu überdenken – oder verantwortungsbewusster zu reisen.

Auf der „No List 2026“ finden sich mehrere bekannte europäische Ziele, die unter extremen Touristenströmen leiden. An der Spitze stehen die Kanarischen Inseln, wo es wegen Umweltzerstörung und der Belastung für die lokale Bevölkerung bereits zu Protesten gekommen ist. Auch die Jungfrau-Region in der Schweiz steht unter Druck: Überfüllte Straßen und eine überlastete Infrastruktur bringen die Region an ihre Grenzen. In Italien sorgt das geplante Kreuzfahrtprojekt „Fiumicino Waterfront“ auf der Isola Sacra für Widerstand, da Anwohner um den Verlust ihres letzten unberührten Küstenabschnitts fürchten. Selbst Montmartre in Paris, seit langem ein Touristenmagnet, kämpft mit Überfüllung.

Die „No List 2026“ lenkt den Fokus auf Destinationen, an denen der Tourismus mehr Schaden als Nutzen anrichtet. Indem Reisende ihre Pläne überdenken, hofft Fodor’s, den Druck auf diese belasteten Orte zu verringern. Das Ziel: Sie zu schützen, bevor irreversible Schäden entstehen.