Forderung nach mehr Unterstützung für Auslandsdeutsche in der Außenpolitik
Johanna MüllerForderung nach mehr Unterstützung für Auslandsdeutsche in der Außenpolitik
{"headline": "Deutschland kann seine Auslandsdeutschen nicht länger ignorieren", "teaser": "Die Stiftung für Verbundenheit fordert in der Bayreuther Erklärung eine neue Rolle für deutsche Minderheiten in der Außenpolitik. Die Stiftung für Verbundenheit hat eine Änderung der deutschen Außenpolitik gegenüber Deutschen im Ausland gefordert. Die 'Bayreuther Erklärung' besagt, dass Deutschland mehr gelebte Verantwortung und Verbundenheit mit seinen Auslandsdeutschen zeigen muss. [...]", "publication_date": "2025-09-20T04:52:39+00:00", "keyword_names": "deutsche Minderheit, Zivilgesellschaft, Politik und Gesetzgebung, Politik, Allgemeine Nachrichten", "article_body": "Deutschland kann seine Landsleute im Ausland nicht länger ignorieren\n\nVorspann Die Stiftung für Verbundenheit fordert in der Bayreuther Erklärung eine neue Rolle für deutsche Minderheiten in der Außenpolitik. Die Organisation verlangt eine grundlegende Neuausrichtung der deutschen Außenpolitik gegenüber im Ausland lebenden Deutschen. Die Erklärung betont, dass Deutschland mehr gelebte Verantwortung und Verbundenheit mit seinen Expatriates weltweit zeigen müsse. [...]\n\nVeröffentlichungsdatum 20. September 2025, 06:52 Uhr MESZ\n\nSchlagwörter deutsche Minderheit, Zivilgesellschaft, Politik und Gesetzgebung, Allgemeine Nachrichten\n\nArtikeltext Eine deutsche Stiftung hat eine grundlegende Wende in der Außenpolitik des Landes gefordert, um die im Ausland lebenden Deutschen besser zu unterstützen. Die Stiftung zur Neuausrichtung der Rolle von Deutschstämmigen in der Außenpolitik veröffentlichte die Bayreuther Erklärung, in der sie stärkere Bindungen zu deutschen Minderheiten weltweit einfordert. Bisher konzentriert sich die staatliche Förderung vor allem auf Mittel- und Osteuropa sowie Zentralasien – doch die Stiftung plädiert für einen weiter gefassten Ansatz, der auch Regionen wie den Westbalkan, Südamerika und sogar die deutschsprachigen Israelis einschließt, die bislang von Förderprogrammen ausgeschlossen waren.\n\nDie Erklärung unterstreicht, dass Deutschland eine größere Verantwortung für seine Landsleute im Ausland übernehmen muss, und bezeichnet sie als zentrale Akteure in Diplomatie, Handel und kulturellem Austausch. Deutsche Minderheiten fungierten laut Stiftung als ‘Brückenbauer’ – sie vermittelten ein modernes Deutschlandbild und stärkten demokratische Werte in ihren Gastländern. Ihre Integration werde als strategischer Vorteil beschrieben, der Deutschland helfe, neue Märkte zu erschließen, Innovationspartnerschaften aufzubauen und Fachkräfteallianzen zu knüpfen.\n\nDie Vorschläge der Stiftung zielen darauf ab, das globale Engagement Deutschlands neu zu gestalten, indem die Diaspora sowohl als kulturelle Botschafter als auch als wirtschaftliche Partner genutzt wird. Sollten die Reformen umgesetzt werden, würden Förderung, politische Anerkennung und diplomatische Bemühungen auf deutsche Gemeinschaften in bisher vernachlässigten Regionen ausgeweitet. Der Vorstoß für eine Neuausrichtung spiegelt die wachsende Erkenntnis wider, dass Deutschlands internationaler Einfluss nicht allein von der staatlichen Diplomatie abhängt, sondern maßgeblich vom aktiven Einsatz seiner Bürger im Ausland."}