Frankfurt plant Gedenkstätte für Messerangriff im Schöntalpark bis 2028
Elias BraunAschaffenburg startet Wettbewerb für Gedenkstätte - Frankfurt plant Gedenkstätte für Messerangriff im Schöntalpark bis 2028
In Frankfurt entsteht eine Gedenkstätte für die Opfer des tödlichen Messangriffs im Schöntalpark
Die Stadt Frankfurt plant den Bau einer Gedenkstätte, um der Opfer des Messangriffs im Schöntalpark zu gedenken. Für das Projekt wurden 300.000 Euro bereitgestellt, mit dem Ziel, einen Ort der Besinnung und des gemeinschaftlichen Heilungsprozesses zu schaffen. Eine Entscheidung über das endgültige Design wird für den Herbst 2025 erwartet.
Am 22. Januar 2025 hatte ein Mann aus Afghanistan in dem Park eine Gruppe kleiner Kinder mit einem Messer angegriffen. Zwei Kinder kamen ums Leben, mehrere weitere wurden schwer verletzt. Nach der Tat entschied das Landgericht Frankfurt, dass der Täter aufgrund einer psychischen Erkrankung nicht schuldfähig sei. Er wurde umgehend in eine geschlossene forensisch-psychiatrische Einrichtung eingewiesen.
Die Stadt verzichtet bewusst auf ein klassisches Denkmal. Stattdessen soll ein offener Raum entstehen, der Erinnerung, Aufklärung und Hoffnung verbindet. Im Mittelpunkt der Gedenkstätte stehen Themen wie Verantwortung, Solidarität und zivilcouragiertes Handeln. Die Fertigstellung ist für den 22. Januar 2028 geplant – genau drei Jahre nach dem Anschlag.
Bisher gibt es keine öffentlichen Stellungnahmen zu lokalen Reaktionen auf das Urteil oder die Unterbringung des Täters. Der Ansatz der Stadt betont jedoch Heilung und gesellschaftlichen Zusammenhalt statt Strafe.
Die Gedenkstätte soll den Opfern und ihren Angehörigen ein dauerhaftes Andenken bewahren. Gleichzeitig wird sie als Ort der Bildung und Reflexion über Menschlichkeit und Widerstandsfähigkeit dienen. Die Fertigstellung ist für Anfang 2028 vorgesehen, damit der Ort zu einem bedeutenden Teil der Zukunft Frankfurt wird.






