29 June 2026, 22:24

Freiburg startet Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt mit klarem Signal: "Nicht deine Schuld"

Freiburg startet Kampagne gegen Gewalt gegen Frauen und queere Menschen

Freiburg startet Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt mit klarem Signal: "Nicht deine Schuld"

Die Stadt Freiburg hat eine neue Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt gestartet. Unter dem Motto „Nicht okay. Nicht normal. Nicht deine Schuld“ unterstreicht sie die Dringlichkeit, Missbrauch in all seinen Formen zu bekämpfen. Die Initiative will Betroffene stärken und sie an Hilfsangebote vermitteln.

Gewalt gegen Frauen, Kinder, queere und trans Personen bleibt in Freiburg ein alltägliches Problem. Dazu zählen häusliche Gewalt, sexuelle Belästigung, digitale Übergriffe und Angriffe im öffentlichen Raum.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Kampagne wird auf Plakaten, in sozialen Medien und anderen öffentlichen Kanälen in der Stadt zu sehen sein. Alle Materialien weisen Betroffene an Beratungs- und Unterstützungsstellen weiter. Über 70 lokale Einrichtungen und Organisationen sind an der Aktion beteiligt.

Bürgermeister Martin Horn betonte, die Kampagne ermutige Betroffene, Hilfe zu suchen. Sie ist Teil einer umfassenderen Strategie, die gemeinsam mit lokalen Gruppen entwickelt und an die Istanbul-Konvention angelehnt wurde. Auch die Mekriba-Stiftung, die sich für Prävention und Opferschutz einsetzt, unterstützt das Projekt.

Simone Thomas, die Frauenbeauftragte der Stadt, hob hervor, dass Gewalt viele Formen annehme. Ziel sei es, das öffentliche Bewusstsein zu schärfen und zum Handeln gegen geschlechtsspezifische Übergriffe aufzurufen.

Die Kampagne zielt darauf ab, die Gesellschaft für das Thema zu sensibilisieren. Sie bietet Betroffenen klare Wege auf, um Hilfe zu erhalten. Stadt und Partner arbeiten daran, den Schutz und die Unterstützung der Betroffenen nachhaltig zu verbessern.

Quelle