Fürther Anwohner kämpfen vergeblich für Tempo 30 gegen Lärm und Verkehrschaos
Fürther Anwohner kämpfen vergeblich für Tempo 30 gegen Lärm und Verkehrschaos
Anwohner der Nürnberger Straße und der Maistraße in Fürth setzen sich für ein Tempolimit von 30 km/h ein, um Lärm zu reduzieren und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Ihre im Oktober 2025 eingereichte Petition stößt jedoch auf rechtliche und praktische Hindernisse. Stadtvertreter und Verkehrsexperten äußern Bedenken hinsichtlich der Umsetzbarkeit des Vorhabens.
In den vergangenen fünf Jahren sind die Lärmpegel in der Nürnberger Straße deutlich angestiegen. Zwischen 2021 und 2025 nahm der Verkehr um etwa 15 Prozent zu, wodurch der tagsüber gemessene Lärm auf 65 bis 70 Dezibel anstieg. Die Stadt reagierte 2023 mit der Installation einer drei Meter hohen Lärmschutzwand und erneuerte 2024 die Fahrbahndecke mit lärmarmem Asphalt. Diese Maßnahmen senkten den Lärm um ein bis zwei Dezibel, konnten die Sorgen der Anwohner jedoch nicht vollständig ausräumen.
Die Petition forderte ein durchgehendes Tempolimit von 30 km/h, doch die deutschen Verkehrsregeln lassen eine solche Maßnahme nicht zu. Fachleute zweifeln zudem daran, ob langsamere Geschwindigkeiten den Lärm tatsächlich verringern oder lediglich den Verkehrsfluss beeinträchtigen würden. Mögliche Verzögerungen im Öffentlichen Nahverkehr und die Gefahr mangelnder Akzeptanz unter Autofahrern verstärken die Skepsis.
Theoretisch denkbar wäre ein nächtliches Tempolimit zwischen 20 und 6 Uhr. Die Umsetzung würde jedoch Bürgerbefragungen, neue Lärmmessungen und die Umprogrammierung von Ampelanlagen erfordern – mit geschätzten Kosten von 55.000 Euro. Angesichts grundsätzlicher Unsicherheiten sieht die Straßenverkehrsbehörde wenig Sinn in weiteren Prüfungen.
Die Fürther Stadtverwaltung hat bereits von einer weiteren Verfolgung des Plans abgeraten. Die endgültige Entscheidung liegt nun beim Verkehrsausschuss, der am 16. März 2026 über die Angelegenheit abstimmen wird.
Im Lärmaktionsplan der Stadt wird die Nürnberger Straße als "Lärmbrennpunkt Nr. 12" geführt. Als Alternativen werden schalldichte Fenster und lärmmindernde Fahrbahnbeläge vorgeschlagen. Ohne eine rechtliche Genehmigung für die 30er-Zone könnten diese Maßnahmen die einzigen verbleibenden Optionen bleiben. Die anstehende Abstimmung im Ausschuss wird zeigen, ob weitere Schritte eingeleitet werden.
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