Gedenkausstellung für Gabi Schwarz in neu benannter Schule eröffnet
Elias BraunGedenkausstellung für Gabi Schwarz in neu benannter Schule eröffnet
Wanderausstellung über das Leben von Gabriele „Gabi“ Schwarz in nun nach ihr benannter Schule eröffnet
In der nun ihren Namen tragenden Gabi-Schwarz-Mittelschule in Marktoberdorf ist eine Wanderausstellung über das Leben von Gabriele „Gabi“ Schwarz eröffnet worden – ein bewegender Moment in der Geschichte der Stadt. Die Schule wurde im August 2024 offiziell umbenannt, um an ein Kind zu erinnern, dem es nie erlaubt war, sie zu besuchen.
Gabi Schwarz wurde 1937 in Marktoberdorf geboren. 1943 wurde sie in Auschwitz ermordet – eine von Millionen Opfern des Holocaust. Obwohl sie aus der Stadt stammte, wurde ihr aufgrund der nationalsozialistischen Verfolgung eine Schulbildung verwehrt.
Die nun nach ihr benannte Gabi-Schwarz-Mittelschule steht heute als Mahnmal für ein Kind, dem sein Recht auf Bildung verweigert wurde. Die Ausstellung sorgt dafür, dass ihre Geschichte von kommenden Generationen nicht in Vergessenheit gerät. Ihr Name, einst von der Geschichte ausgelöscht, ist nun für immer mit dem Ort verbunden, von dem sie ausgeschlossen wurde.