03 May 2026, 16:15

Gefährliche Produkte im Online-Handel: Verbraucherschützer fordern schärfere Kontrollen

Alte Werbung für einen Rindfleischverkauf, auf der "Vente de 300,000 Kil Kil de Boeuf Sale" steht

Gefährliche Produkte im Online-Handel: Verbraucherschützer fordern schärfere Kontrollen

Verbraucherschützer warnen vor unsicheren Produkten im Online-Handel

Die deutsche Verbraucherzentrale hat Alarm geschlagen: Nach wie vor werden gefährliche Produkte auf Online-Plattformen angeboten. Eine aktuelle Auswertung der EU-Datenbank für gelöschte Artikel zeigt erhebliche Vollzugsdefizite. Die Organisation fordert nun schärfere Kontrollen, um riskante Waren bereits vor dem Verkauf an Kunden zu blockieren.

Im November 2025 entfernten Deutschlands fünf größte Shopping-Plattformen fast 70 Millionen Angebote. Davon waren 30 Millionen von der EU als „unsicher“ oder „verboten“ eingestuft worden. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hatte für seine Untersuchung die offizielle EU-Datenbank zu gesperrten Produkten ausgewertet.

Die Analyse ergab, dass viele Plattformen ihre Angebote nicht systematisch mit den EU-Einträgen abgleichen. Durch diese Lücken bleiben gefährliche Artikel weiterhin käuflich erhältlich. Der vzbv kritisiert, dass Online-Marktplätze mehr tun müssten, um unsichere Produkte von vornherein zu verhindern.

Aktuell erfolgen Löschungen erst, nachdem Produkte als gefährlich gemeldet oder identifiziert wurden. Die Verbraucherschützer fordern präventive Maßnahmen wie automatisierte Abgleiche mit der EU-Datenbank, um Kunden besser zu schützen.

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Die Ergebnisse des vzbv unterstreichen die anhaltenden Risiken im E-Commerce. Allein in einem Monat wurden 30 Millionen unsichere Angebote entfernt – ein deutlicher Beleg für das Ausmaß des Problems. Die Organisation bleibt dabei: Strengere Vorkontrollen vor dem Verkauf sind nötig, um gefährliche Produkte gar nicht erst in den Handel gelangen zu lassen.

Quelle