24 November 2025, 00:14

Geflüchtetenunterkunft in der Lochhauser Straße nach Protesten gestoppt

Eine Lok auf Schienen im Vordergrund mit einer Plattform links und einem Schuppen darüber, mit einem weiteren Zug, einer Plattform, einem Banner und Pfählen im Hintergrund.

Geflüchtetenunterkunft in der Lochhauser Straße nach Protesten gestoppt

Pläne für eine Unterkunft mit 250 Plätzen für Geflüchtete in der Lochhauser Straße sind vom Bezirksausschuss abgelehnt worden. Die Entscheidung folgt massivem Widerstand aus der Bevölkerung, von politischen Parteien sowie rechtlichen Bedenken hinsichtlich der Nutzung des Geländes. Eine Petition mit über 4.500 Unterschriften war eingereicht worden, um das Vorhaben zu stoppen.

Kirsten und Johann Oberhauser übergaben eine Petition mit 4.500 Unterschriften an den Stadtrat Tobias Ruff (ÖDP). In dem Schreiben wurde gefordert, die geplante Geflüchtetenunterkunft zu verhindern und alternative Standorte zu prüfen. Der Ausschuss befasste sich zudem mit einer zweiten Eingabe, die von 4.200 Unterschriften unterstützt wurde und sich ebenfalls gegen den Bau aussprach.

Mit der Ablehnung der Unterkunft ist der aktuelle Vorschlag für die Lochhauser Straße vom Tisch. Die Entscheidung des Gremiums unterstreicht rechtliche Hürden und den Widerstand aus der Nachbarschaft als zentrale Gründe. An diesem Standort werden keine weiteren Schritte zur Umsetzung des Projekts unternommen.