Gemeinsam gegen HIV: Münchner Vorkonferenz setzt auf Inklusion und Hoffnung bis 2030
Johanna MüllerGemeinsam gegen HIV: Münchner Vorkonferenz setzt auf Inklusion und Hoffnung bis 2030
Vorkonferenz zur Internationalen AIDS-Konferenz in München
Vom 22. bis 23. Juli 2023 fand im Münchner Messegelände eine Vorkonferenz zur Internationalen AIDS-Konferenz statt. Die Veranstaltung brachte religiöse Führungspersönlichkeiten, glaubensbasierte Organisationen und Aktivist:innen zusammen, um Vorurteile abzubauen und die Inklusion von Menschen mit HIV zu fördern.
Unter dem Motto "Hoffnung für alle bewahren – bis 2030 und darüber hinaus" diskutierten die Teilnehmenden Wege, um die Unterstützung für besonders gefährdete Gruppen zu stärken. Dazu zählten junge Menschen, intravenös Drogenkonsumierende, Sexarbeiter:innen sowie LGBTQI+-Personen, die einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind.
Im Mittelpunkt stand ein menschenzentrierter Ansatz im Umgang mit der Epidemie. Die Anwesenden verpflichteten sich, die Rolle von Glaubensgemeinschaften im Kampf gegen Diskriminierung zu stärken und Resilienz aufzubauen. Ziel war es, die Zusammenarbeit zwischen Religionen und verschiedenen Sektoren zu intensivieren, um eine einheitlichere Strategie zu entwickeln.
Die Vorkonferenz bereitete den Weg für die Hauptveranstaltung, die Internationale AIDS-Konferenz, die vom 24. bis 27. Juli 2023 stattfand. Die Organisator:innen wollten nachhaltige Hoffnung wecken und sicherstellen, dass das Wohl aller von HIV Betroffenen weiterhin Priorität hat.
Am Ende der Veranstaltung standen klare Zusagen, die Stimmen des Glaubens im Kampf gegen HIV-bedingte Stigmatisierung lauter zu machen. Die Teilnehmenden verließen die Konferenz mit einem gemeinsamen Fokus auf Mitgefühl, Zusammenarbeit und langfristige Unterstützung für gefährdete Gemeinschaften. Die Ergebnisse fließen in die weiteren Diskussionen der Internationalen AIDS-Konferenz und darüber hinaus ein.






