Geraubtes Slevogt-Gemälde kehrt nach Restitution in ein deutsches Museum zurück

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Ein Museumsplakette mit Text und Skulpturen darauf.

Erben verkaufen Slevogt-Werk an Wuerzburg Museum - Geraubtes Slevogt-Gemälde kehrt nach Restitution in ein deutsches Museum zurück

Erben verkaufen Slevogt-Werk an Würzburger Museum

Erben verkaufen Slevogt-Werk an Würzburger Museum

Erben verkaufen Slevogt-Werk an Würzburger Museum

Ein Gemälde von Max Slevogt, das während des Nationalsozialismus von den Nazis geraubt wurde, ist an die Erben des ursprünglichen jüdischen Besitzers restituiert worden. Das Kunstwerk „Bildnis eines bärtigen Mannes“ (1902) wurde nach jahrelanger Provenienzforschung, die seine belastete Geschichte bestätigte, an ein deutsches Museum verkauft.

Das Gemälde war ursprünglich im Besitz von Bruno Cassirer, einem jüdischen Kunsthändler, der 1938 nach Großbritannien floh. Nach seiner Flucht beschlagnahmte die Gestapo sein Vermögen, darunter auch das Slevogt-Bild. 1944 wurde das Werk vom NS-Regime versteigert.

Das „Bildnis eines bärtigen Mannes“ bleibt nun in Würzburg – seine Vergangenheit ist dokumentiert, seine Zukunft gesichert. Der Verkauf erfolgte im Rahmen eines Restitutionsverfahrens, das sicherstellte, dass die Cassirer-Erben Anerkennung und Entschädigung erhielten. Das Museum bewahrt damit ein bedeutendes Werk, während es gleichzeitig ethische Maßstäbe in der Provenienzforschung wahrt.

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