Gerhard Faltermeiers legendärer Freistoß prägte die Fußballgeschichte für immer
Johanna MüllerGerhard Faltermeiers legendärer Freistoß prägte die Fußballgeschichte für immer
Gerhard Faltermeier hinterließ mit einem einzigen Freistoß einen unauslöschlichen Eindruck im deutschen Fußball. Sein spektakulärer Treffer im Jahr 1971 wurde zum ersten Tor des Monats gewählt – bestimmt von Zehntausenden Fans. Obwohl er 2009 verstarb, bleibt sein Name mit einem der unvergesslichsten Momente des Sports verbunden.
Im März 1971 trat Faltermeier für Jahn Regensburg gegen den VfR Mannheim an. Aus über 20 Metern Entfernung zog er einen Freistoß präzise in den oberen Winkel. Das Tor war so beeindruckend, dass rund 250.000 Postkarten von Zuschauern eintrafen und es damit als erstes Tor des Monats in die Geschichte eingingen.
Faltermeier spielte über ein Jahrzehnt in Regensburg, bevor er 1972 zum Karlsruher SC wechselte. Dort verhalf er der Mannschaft fast zum Aufstieg in die Bundesliga, doch am Ende reichte es nicht. Seine Karriere endete früh: Mit 30 Jahren beendete er seine aktive Laufbahn und wechselte in den öffentlichen Dienst.
Regensburg verpasste unterdessen die eigene Chance auf die höchste Spielklasse. In den Aufstiegsspielen unterlagen sie Fortuna Köln und mussten ihre Bundesliga-Träume für lange Zeit begraben.
Faltermeiers Karriere war zwar kurz, doch sein Freistoß von 1971 sicherte ihm Unsterblichkeit. Das Tor bleibt ein Maßstab der deutschen Fußballgeschichte – lange nach seinem Tod 2009 in Karlsruhe mit 66 Jahren. Fans erinnern sich noch heute an den Schuss, mit dem alles begann.






