GermanyCard wirbt um sein Medienbudget
DeutschlandCard wirbt um Medienetat
Die Bertelsmann-Tochter DeutschlandCard führt derzeit ein Pitch-Verfahren für ihren Medienetat durch, der im siebenstelligen Bereich liegt. Auf Anfrage unserer Redaktion bestätigt das Unternehmen die Ausschreibung. Ob die bisher bevorzugten Platzierungen in den hauseigenen TV-Sendern beibehalten werden, bleibt abzuwarten. Unser Portal ist der Medienservice mit aktuellen Brancheninformationen im Internet. Werktags liefern wir die Highlights – angereichert mit Hintergrundwissen, Fakten und Köpfen.
17. Dezember 2025, 13:39 Uhr
Schlagwörter: Finanzen, Wirtschaft
Die DeutschlandCard hat sich zu einer datengetriebenen Commerce-Media-Plattform für Marken entwickelt. Das Unternehmen bietet heute hochgradig personalisierte Direct-to-Consumer-Kommunikation über mehrere Kanäle und Händler an. Seine Tools messen die tatsächliche Wirkung auf Markenbekanntheit, Kundenbindung und Umsatz.
Im Mai übernahm Eva Adelsgruber die Geschäftsführung und brachte jahrelange Erfahrung im digitalen Marketing mit. Aktuell führt das Unternehmen eine große Kampagne durch und prüft im Rahmen eines hochkarätigen Pitchs seinen Medienetat neu.
Bereits im November 2024 startete die DeutschlandCard die Kampagne „Shopping, perfektioniert? Klappt!“ – entwickelt von der Hamburger Agentur TankTank. Die Werbespots liefen auf YouTube, Meta und TikTok, während Banner- und Display-Anzeigen über die Netzwerke von Google und Ströer geschaltet wurden. Die Kampagne läuft noch bis Anfang nächsten Jahres.
Derzeit läuft das Pitch-Verfahren für den siebenstelligen Medienetat. Julian Wicht, Vice President Marketing & Sales, leitet den Prozess gemeinsam mit Marion Richter, Teamleiterin Brand Marketing. Vier Agenturen konkurrieren um den Zuschlag: Horizon Media, OMD, Initiative Media und UM (Universal McCann). Zudem wird erwartet, dass Territory Media – eine weitere Bertelsmann-Tochter und aktueller Medienstrategie-Partner – am Verfahren teilnimmt. Die DeutschlandCard bestätigte die Ausschreibung auf Nachfrage. Die Plattform spezialisiert sich mittlerweile auf cross-retailer Werbelösungen und nutzt Daten, um Kampagnen für maximale Reichweite und messbare Ergebnisse maßzuschneidern.
Die Entscheidung im Pitch wird darüber bestimmen, welche Agentur künftig die Medienstrategie der DeutschlandCard verantwortet. Ein Beschluss steht in den kommenden Monaten an; der ausgewählte Partner soll die Betreuung ab Anfang nächsten Jahres übernehmen. Das Ergebnis wird prägend dafür sein, wie die Kampagnen des Unternehmens in digitalen und stationären Handelskanälen umgesetzt werden.