Greuther Fürth siegt knapp gegen Arminia Bielefeld – doch die Abwehr bleibt ein Albtraum
Johanna MüllerErste Lebenszeichen im Abstiegskampf: 2:1 gegen Bielefeld - Greuther Fürth siegt knapp gegen Arminia Bielefeld – doch die Abwehr bleibt ein Albtraum
SpVgg Greuther Fürth holt wichtigen 2:1-Heimsieg gegen Arminia Bielefeld vor 10.990 Zuschauern
Der Erfolg markiert den ersten Sieg im Sportpark Ronhof seit Anfang November und katapultiert die Mannschaft auf den vorletzten Platz der 2. Bundesliga. Trotz des Erfolgs bleiben die defensiven Schwächen des kämpfenden Teams ein großes Problem.
Mannschaftskapitän Branimir Hrgota brachte Greuther Fürth bereits in der 4. Minute mit 1:0 in Führung. Arminia Bielefeld glich jedoch schnell aus – Robin Knoche traf in der 19. Minute zum 1:1. Die Gäste vermochten es jedoch nicht, ihre jüngste Serie von zwei Siegen in Folge auszubauen.
Den entscheidenden Moment gab es in der 53. Minute, als Noel Futkeu Dennis Srbeny zum Siegtreffer auflegte. Greuther Fürth hielt den knappen Vorsprung bis zum Schluss, doch die defensiven Mängel blieben bestehen: Allein in dieser Saison kassierte die Mannschaft bereits 54 Tore. Unter Trainer Heiko Vogel, der Ende November nach einer desaströsen Serie von sechs Niederlagen in sieben Spielen das Zepter übernahm, hat sich in der Abwehr wenig verbessert.
Der letzte Heimsieg der Fürther datiert von Anfang November – danach folgte eine deutliche 0:3-Niederlage gegen VfL Bochum, die schließlich Vogels Verpflichtung nach sich zog. Selbst mit diesem Erfolg bleibt die Defensive das größte Sorgenkind.
Die drei Punkte bringen Greuther Fürth vorerst aus der Abstiegszone. Doch die Bilanz von 54 Gegentoren in 23 Spielen spricht eine klare Sprache: Will die Mannschaft den Abstieg in die dritte Liga vermeiden, muss die Abwehr dringend stabiler werden.






