Gundremmingen sprengt seine 160 Meter hohen Kühltürme – ein spektakulärer Abschied

Kühlhaustürme einstürzen - Gundremmingen erlebt spektakuläre Abrissarbeiten - Gundremmingen sprengt seine 160 Meter hohen Kühltürme – ein spektakulärer Abschied
Zwei gigantische Kühltürme des Kernkraftwerks Gundremmingen werden am Samstag, den 25. Oktober, um 12:00 Uhr mittags gesprengt
Mit kontrollierten Sprengungen werden die beiden 160 Meter hohen Bauwerke – jeder so hoch wie das Ulmer Münster – zum Einsturz gebracht. Der Abriss markiert einen wichtigen Meilenstein im laufenden Rückbau des Kraftwerks, der bereits vor Jahren begann und voraussichtlich bis mindestens 2040 andauern wird.
Die Türme, die einst zur Kühlung des bei der Stromerzeugung erhitzten Wassers dienten, werden nach der Zündung nach innen zusammenbrechen. Die Ingenieure haben die Sprengung so geplant, dass sich die Türme leicht neigen und innerhalb eines begrenzten Bereichs zu Boden gehen. Dabei werden rund 56.000 Tonnen Stahlbeton zerstört.
Jeder der Türme ist so groß, dass ein entire Fußballfeld in ihn hineinpassen würde. Aufgrund ihrer imposanten Größe rechnen Experten mit tausenden Schaulustigen. Die Behörden warnen jedoch davor, sich dem Geschehen zu stark zu nähern: Eine weiträumige Sperrzone wird eingerichtet. Wer sich nach 21:00 Uhr am Freitagabend noch im abgesperrten Bereich aufhält, muss mit Strafen rechnen.
Das von RWE betriebene Kernkraftwerk Gundremmingen spielte eine zentrale Rolle im deutschen zivilen Atomprogramm. Nach dem Abriss plant das Unternehmen, Teile des Geländes für eine neue Batteriespeicheranlage zu nutzen.
Mit der Sprengung verschwinden zwei der markantesten Bauwerke der Anlage. Die Arbeiten zum Rückbau der verbleibenden Einrichtungen werden noch Jahrzehnte andauern. Ist der Prozess abgeschlossen, soll das Gelände einer neuen Nutzung zugeführt werden – ein Zeichen für den Wandel in der deutschen Energiewirtschaft.

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