08 April 2026, 02:12

Handwerkliches Herrenschneiderhandwerk wird deutsches Kulturerbe – und der Döner bleibt außen vor

Alter deutscher Volksfestplakat mit einem Schloss umgeben von Häusern mit Text, der Festivaldetails bereitstellt.

Handwerkliches Herrenschneiderhandwerk wird deutsches Kulturerbe – und der Döner bleibt außen vor

Deutschland hat neue Traditionen in seine Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Neu dabei ist das handwerkliche Herrenschneiderhandwerk, das sich nun in die Reihe anerkannter Bräuche wie die Ostseefischerei und die Laternenumzüge zu St. Martin einreiht. Die zuständigen Stellen gaben die Aktualisierungen nach der Prüfung von Vorschlägen aus dem gesamten Land bekannt.

Die Entscheidung traf der Staatsminister für Kultur, Wolfram Weimer, gemeinsam mit der Kultusministerkonferenz und der Deutschen UNESCO-Kommission. Sie begutachteten und billigten die neuen Eintragungen und hoben deren Bedeutung für die lokale Gemeinschaft hervor.

Das handwerkliche Herrenschneiderhandwerk steht nun neben anderen geschützten Traditionen wie der Schaustellerkultur auf Volksfesten, dem Bolzplatz-Fußball und den St.-Martins-Umzügen im Rheinland. Jeder neue Eintrag spiegelt einen einzigartigen Aspekt des deutschen Kulturlebens wider.

Einige bemerkenswerte Auslassungen sorgten für Diskussionen. So fanden weder der Döner, ein beliebtes Straßenessen, noch unabhängige linksalternative Buchhandlungen Aufnahme in die Liste. Ihre Abwesenheit wurde in der öffentlichen Debatte vielfach thematisiert.

Die aktualisierte Liste umfasst nun ein breiteres Spektrum deutscher Bräuche und Handwerkskünste. Das Schneiderhandwerk gesellt sich zu langjährigen Traditionen wie der Fischerei und den Volksfesten. Mit diesen Anmerkungen sollen kulturelle Praktiken für kommende Generationen bewahrt und gefördert werden.

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