Hohe Polizeipräsenz nach Pyrotechnik-Vorfall in Erding
Großes Polizeiaufgebot nach Pyrotechnik-Zwischenfall in Erding
Fans der Gastmannschaft zünden Pyrotechnik während des Oberliga-Spiels – Polizei fordert Verstärkung an, um Auseinandersetzungen zu verhindern
- Dezember 2025, 13:12 Uhr
Stichworte: Kriminalität und Justiz, Sport, Fußball
Ein Oberliga-Eishockeyspiel zwischen den Erding Gladiators und den Bad Tölz Lions eskalierte, nachdem Auswärtsfans Pyrotechnik gezündet und sich mit Sicherheitskräften Auseinandersetzungen geliefert hatten. An dem Vorfall waren Mitglieder der „Southside Lions“ beteiligt.
Rund 300 Gästeanhänger waren zur Partie angereist, darunter etwa 30 Personen aus der Ultra-Szene. Während des Spiels entzündeten diese Fans Bengalos, woraufhin die Polizei eingreifen musste. Die Beamten forderten Verstärkung an, um Schlägereien zwischen rivalisierenden Fangruppen zu verhindern.
Die Behörden identifizierten später einen 17-Jährigen aus dem Landkreis Miesbach, der trotz eines bestehenden Stadionverbots Zutritt erhalten hatte. Die Ermittler prüfen nun seine Rolle bei dem unerlaubten Zutritt. Die „Southside Lions“ waren bereits zuvor durch provokatives Verhalten aufgefallen, darunter Störungen bei früheren Spielen.
Nach den Vorfällen wurde das Spiel unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen fortgesetzt. Die Polizei wertet die Ereignisse derzeit aus; gegen mindestens eine Person wird wegen Verstoßes gegen das Stadionverbot ermittelt. Sowohl der Verein als auch die Liga könnten in Zukunft stärker in die Pflicht genommen werden, um das Fanverhalten bei kommenden Spielen besser zu kontrollieren.