15 November 2025, 12:14

Hubertz will Wohnungsmarkt mit Tauschprogrammen und Barrierefreiheit entlasten

Drei Kinder vor einem Baugerüst mit dunklem Hintergrund.

Hubertz will Wohnungsmarkt mit Tauschprogrammen und Barrierefreiheit entlasten

Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) hat neue Strategien vorgeschlagen, um die Herausforderungen auf dem deutschen Wohnungsmarkt zu bewältigen. Sie plädierte dafür, von vornherein barrierefrei zu bauen, und regte an, dass Wohnungsbaugesellschaften den Tausch von Wohnungen innerhalb ihres eigenen Bestands erleichtern könnten.

Hubertz lehnte Forderungen nach einem gesetzlichen Anspruch auf Wohnungstausch bei Beibehaltung der aktuellen Mietpreise ab. Stattdessen schlug sie vor, dass Wohnungsunternehmen interne Tauschsysteme für Mieter organisieren könnten. Dieser Ansatz wurde bereits von Organisationen wie Vonovia und Deutsche Bahn erprobt, die kürzlich fusioniert sind. Zwar zeigen solche Initiativen erste Erfolge, doch flächendeckende, standardisierte Programme gibt es bisher kaum. Die meisten Tauschmodelle funktionieren informell oder werden von lokalen Wohnungsgenossenschaften organisiert.

Die Ministerin plant zudem, die Abstimmung zwischen Wohngeld und Kinderzuschlag zu verbessern. Sie betonte, dass der Bedarf an barrierefreiem Wohnraum nicht nur altersbedingt entstehen kann, sondern oft plötzlich durch Unfälle oder Krankheiten auftritt. Mit diesem vorausschauenden Ansatz sollen die vielfältigen Herausforderungen von Mietern auf dem deutschen Wohnungsmarkt angegangen werden.

Verena Hubertz, die Bundesbauministerin, hat Pläne vorgestellt, um den Wohnungsmarkt in Deutschland zu stärken. Dazu gehören der barrierefreie Neubau, interne Wohnungstauschprogramme unter der Regie von Wohnungsunternehmen sowie eine bessere Koordination der Wohnungsförderung. Die Maßnahmen zielen darauf ab, den unterschiedlichen Bedürfnissen der Mieter gerecht zu werden und die Wohnbedingungen insgesamt zu verbessern.