Ihr Bezirksrat Tanja Schweiger
Eine Gruppe junger Vertreterinnen und Vertreter aus Kinder- und Jugendgremien in örtlichen therapeutischen Wohneinrichtungen hat kürzlich das Landratsamt Regensburg besucht. Bei dem Treffen erhielten sie Einblicke in die Arbeit der Behörde und konnten ihre Anliegen direkt an die Verantwortlichen herantragen.
Während des Besuchs sprachen sie mit Landrätin Tanja Schweiger über Themen, die ihren Alltag prägen. Die Gespräche reichten von finanzieller Unterstützung für Grundbedürfnisse über die Sicherheit auf Schulwegen bis hin zu Bargeldzahlungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum.
Die jungen Gäste begannen mit Fragen zur Funktionsweise des Landratsamts. Schweiger erläuterte, dass die Behörde rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 37 Fachbereichen beschäftigt und sowohl Arbeitsplätze als auch Ausbildungsmöglichkeiten bietet. Zudem klärte sie, dass Förderentscheidungen für Projekte von der Regionalen Kommission (ReKo) getroffen werden.
Ein zentrales Anliegen der Gruppe war die Höhe der Leistungen des Jugendamts. Die Jugendlichen wiesen auf den Bedarf an ausreichender Finanzierung für essenzielle Dinge wie Nahrung, Kleidung, Schulmaterialien und Hygieneartikel hin. Schweiger rief sie dazu auf, Anträge für Sonderprojekte direkt an ihr Büro zu richten. Weitere Diskussionsthemen waren praktische Probleme wie die Sicherheit auf Schulwegen und das Fehlen von Bargeldzahlungsoptionen in öffentlichen Einrichtungen. Die jungen Vertreter forderten zudem bessere Ermäßigungen für Teilnehmer von Jugendhilfeprogrammen.
Zum Abschluss der Begegnung dankte Michael Eibl, Vorsitzender des Verbandes Katholischer Kinderheime, Schweiger dafür, dass sie sich Zeit für die jungen demokratischen Vertreter genommen habe. Die Landrätin betonte ihrerseits, wie wichtig es sei, jungen Menschen in Entscheidungen, die ihr Umfeld gestalten, Gehör zu verschaffen. Sie ermutigte sie, sich auch künftig für ihre Belange einzusetzen.
Der Besuch ermöglichte es den jungen Bewohnerinnen und Bewohnern therapeutischer Einrichtungen, ihre Sorgen mit Vertretern der Kreisverwaltung zu teilen. Zwar wurden keine konkreten Folgetermine vereinbart, doch Schweiger machte deutlich, dass ihre Anregungen wertgeschätzt werden.
Die Gruppe verließ das Landratsamt mit einem besseren Verständnis dafür, wie die Bezirksverwaltung funktioniert und wie sie Unterstützung beantragen kann. Ihre Rückmeldungen fließen nun in die laufenden Beratungen zu Jugendhilfepolitik ein.