28 June 2026, 16:13

IKEA revolutioniert sein Geschäftskonzept mit Mini-Filialen in Deutschland

Von 35.000 auf 2.950 Quadratmeter: Was steckt hinter IKEAs neuer Strategie von Mini-Möbelläden

IKEA revolutioniert sein Geschäftskonzept mit Mini-Filialen in Deutschland

IKEA stellt sein Ladengeschäftsmodell um und setzt künftig auf deutlich kleinere Verkaufsflächen. Der erste dieser neuen Standorte hat bereits in Ingolstadt, Bayern, eröffnet. Die Neuausrichtung spiegelt die wachsende Bedeutung des Online-Handels und die Anpassungsfähigkeit des Unternehmens in einem schwierigen Markt wider.

Die neuen Läden umfassen etwa 2.950 Quadratmeter – deutlich weniger als die klassischen IKEA-Filialen, die im Schnitt 35.000 Quadratmeter groß sind. In Ingolstadt finden Kunden rund 2.650 sofort mitnehmbare Artikel sowie etwa 1.000 Ausstellungsstücke, die bestellt werden können. Die kompakteren Geschäfte dienen als Schauräume und Beratungszentren, wobei die meisten Produkte online bestellt und nach Hause geliefert werden.

IKEA plant, zunächst weltweit 20 dieser kleineren Läden zu eröffnen, mit weiteren in der Pipeline. Peter Jelkeby, der Deutschland-Chef des Unternehmens, bestätigte, dass künftige Expansionspläne vor allem auf dieses Format setzen werden. Online-Verkäufe machen bereits fast 1,5 Milliarden Euro des IKEA-Umsatzes in Deutschland aus – etwa ein Viertel des Gesamtumsatzes.

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Die kleineren Filialen ermöglichen es IKEA, auch in Gebieten Fuß zu fassen, in denen große Möbelhäuser nicht realisierbar sind. Gleichzeitig hilft das neue Konzept dem Unternehmen, auf die aktuell schwache Nachfrage im Möbelmarkt zu reagieren. Der Ansatz verbindet das Einkaufserlebnis vor Ort mit Online-Bestellungen und trägt so veränderten Kundengewohnheiten Rechnung.

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