Intersport übernimmt 50 Prozent an Unitex und stärkt Marktmacht im deutschen Einzelhandel
Admin UserIntersport betritt die Modebranche - Intersport übernimmt 50 Prozent an Unitex und stärkt Marktmacht im deutschen Einzelhandel
Intersport festigt Position auf dem deutschen Einzelhandelsmarkt durch Übernahme von 50 Prozent an Unitex
Die führende Sportartikel-Genossenschaft Intersport stärkt ihre Marktposition im hart umkämpften deutschen Einzelhandel durch den Erwerb einer 50-Prozent-Beteiligung an Unitex, einem bedeutenden Einkaufsverbund der Modebranche. Dieser strategische Schritt, getrieben von der zunehmenden Verzahnung der Bereiche Schuhhandel, Sport- und Modeeinzelhandel, soll das Angebot und die Kundschaft von Intersport weiter ausbauen.
Die Partnerschaft mit Unitex, zu dem über 800 Mitglieder mit mehr als 1.900 Filialen in Deutschland und Österreich zählen, ermöglicht es Intersport, seine Reichweite zu vergrößern und selbst kleineren Geschäften Zugang zu einer breiten Markenauswahl zu sichern. Ein entscheidender Vorteil im milliardenschweren Wettbewerbsumfeld, in dem Konkurrenten wie Decathlon und Sport 2000 um Marktanteile ringen.
Alexander von Preen, Vorstandsvorsitzender von Intersport, nannte die Annäherung der Einzelhandelssektoren als Hauptgrund für die strategische Übernahme. Durch den Einstieg in den Modehandel strebt Intersport an, bis 2030 einen Marktanteil von über 30 Prozent zu erreichen – unterstützt durch Pläne, bis Ende des Jahrzehnts mindestens 100 neue Filialen in Deutschland zu eröffnen. Bisher wurde bereits mehr als die Hälfte dieses Ziels umgesetzt. Zudem bringt die Übernahme das zentrale Zahlungsabwicklungssystem von Unitex mit sich, das 2023 Transaktionen im Volumen von rund 392 Millionen Euro abwickelte und so die Abläufe bei Intersport weiter optimiert.
Mit der 50-prozentigen Beteiligung an Unitex könnte Intersport die Wettbewerbslandschaft im deutschen Einzelhandel neu prägen. Durch die Expansion in den Modehandel und die Stärkung der Beziehungen zu Lieferanten ist das Unternehmen gut aufgestellt, um Kunden noch besser zu bedienen, Marktanteile auszubauen und bis 2030 einen Umsatz von sechs Milliarden Euro zu erzielen.