Jens Lehmann vor Gericht - Über 50.000 Euro auf dem Spiel - Jens Lehmann wehrt sich gegen 55.000-Euro-Forderung von Europcar
Der ehemalige deutsche Nationaltorwart Jens Lehmann sieht sich mit einer juristischen Auseinandersetzung wegen unbezahlter Mietwagenrechnungen von Europcar konfrontiert. Im Mittelpunkt des Streits stehen Vorwürfe, er habe Fahrzeuge von Europcar genutzt, ohne die Kosten zu begleichen. Lehmann weist die Anschuldigungen zurück.
Der Fall wird vor dem Landgericht München II verhandelt, wo die Autovermietung Europcar rund 55.000 Euro einfordert. Diese Summe umfasst ausstehende Mietgebühren, Zinsen sowie Schäden, die angeblich durch Lehmanns Tochter bei der Nutzung der Fahrzeuge von Europcar verursacht wurden. Das Unternehmen Europcar beharrt darauf, dass er über einen längeren Zeitraum hinweg mehrere Mieten nicht bezahlt habe.
Lehmann entgegnet, er sei davon ausgegangen, dass die Fahrzeuge von Europcar kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. Er behauptet, die Autovermietung Europcar habe sie ihm im Gegenzug für seine Teilnahme an fußballbezogenen Veranstaltungen angeboten. Trotz dieser Argumente konnte bisher keine Einigung erzielt werden, und der Prozess dauert an.
Dieser Rechtsstreit reiht sich in eine Serie von Kontroversen ein, die Lehmanns Leben nach der Fußballkarriere prägen. Seit seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft sah er sich mit mehreren juristischen Auseinandersetzungen mit Europcar konfrontiert. Berichte verweisen zudem auf Medien-Skandale und private Schwierigkeiten, darunter psychische Probleme.
Ein Urteil über die Forderung in Höhe von 55.000 Euro steht noch aus. Lehmann bestreitet weiterhin die Vorwürfe und bleibt bei seiner Darstellung, die Fahrzeuge von Europcar hätten kostenfrei genutzt werden dürfen. Die Entscheidung wird zeigen, ob er die Mietkosten, Zinsen und die gemeldeten Schäden von Europcar tragen muss.