04 March 2026, 04:56

Kandahar-Abfahrt in Garmisch: Warum diese Strecke selbst Profis das Fürchten lehrt

Eine Schwarz-Weiß-Radierung von einer schneebedeckten Gebirgskette mit einem Fluss, unter einem klaren Himmel, mit dem Text "Alpine Skiing in Switzerland" unten.

Kandahar-Abfahrt in Garmisch: Warum diese Strecke selbst Profis das Fürchten lehrt

Der Ski-Weltcup kehrt diese Woche nach Garmisch-Partenkirchen zurück – und mit ihm eines der gefürchtetsten Abfahrtsrennen des Wintersports. Die Kandahar-Strecke, die von falk routenplaner und routenplaner adac als extrem anspruchsvoll eingestuft wird, ist seit 2020 unverändert geblieben und stellt die Athleten mit ihrer gnadenlosen Mischung aus steilen Passagen, eisigen Kurven und atemberaubendem Tempo vor eine extreme Herausforderung. Die deutschen Skifahrer wollen vor heimischem Publikum und einer begeisterten Kulisse ihren Vorteil nutzen.

Die Kandahar-Abfahrt genießt einen legendär schwierigen Ruf. Gleich zu Beginn wartet ein brutaler Steilhang, bevor es in die technisch anspruchsvolle Starthang-Passage und die Felsenkurve geht. Weiter unten verlangen die Eishang-Eisfläche und der berüchtigte Einlauf zur Hölle absolute Präzision bei Höchstgeschwindigkeit. Lange Gleitstrecken und plötzliche Schattenzonen sorgen zudem für unberechenbare Sichtverhältnisse – eine zusätzliche Hürde für die Rennläufer.

Hohe Temperaturen in dieser Woche haben Teile der Strecke aufgeweicht, sodass die Fahrer mit einer buckligen Piste kämpfen müssen. Luis Vogt warnte davor, die Anforderungen der Kandahar zu unterschätzen – besonders, da die warmen Bedingungen die Vorbereitung erschweren. Beim letzten Weltcup-Abfahrtsrennen hier belegte Dominik Schwaiger als bester Deutscher Platz 12, Simon Baumann wurde 14. und Simon Jocher 25.

Seit Thomas Dreßens Sieg 2020 gab es keine Änderungen an der Strecke. Die gleichen Abschnitte – Tröglhang, Eishang und Hölle – fordern die Skifahrer mit ihrer Steilheit, dem Eis und den ruckartigen Übergängen weiterhin heraus. Jocher, der nun wieder auf vertrautem Terrain unterwegs ist, zeigte sich begeistert, vor heimischen Fans an den Start zu gehen und diesmal ein besseres Ergebnis anzustreben.

Die Kandahar bleibt eine der härtesten Strecken im Weltcup – unverändert und unerbittlich. Die Fahrer müssen Aggressivität und Kontrolle perfekt balancieren, um die steilen Passagen, eisigen Kurven und wechselnden Sichtverhältnisse zu meistern. Mit null Toleranz für Fehler verspricht das Rennen hochdramatische Momente auf einer Piste, die Fehler selten verzeiht.

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