KI macht autonomes Fahren in Innenstädten sicherer – wie das Münchner Großprojekt STADT:up es schafft
Elias BraunKI macht autonomes Fahren in Innenstädten sicherer – wie das Münchner Großprojekt STADT:up es schafft
Großes Forschungsprojekt bringt autonomes Fahren in Innenstädte – dank KI
Die Initiative STADT:up, geleitet von der Hochschule München (HM), arbeitet an Lösungen, um autonomes Fahren mithilfe fortschrittlicher Künstlicher Intelligenz (KI) in städtischen Zentren zu etablieren. Mit einem Budget von 62,8 Millionen Euro und der Beteiligung von 22 Partnern läuft das Projekt bis Ende 2025. Ziel ist es, sichere und effiziente Konzepte für den urbanen Verkehr zu entwickeln.
Im Fokus steht die Erkennung und Vorhersage von Bewegungen besonders schutzbedürftiger Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger:innen und Radfahrer:innen. KI-basierte Methoden sollen komplexe Verkehrssituationen bewältigen und sichere Interaktionen zwischen automatisierten Fahrzeugen, Fahrer:innen und anderen Verkehrsteilnehmenden ermöglichen. Zudem modelliert das Team die Kommunikation und Zusammenarbeit aller Akteur:innen im Straßenverkehr.
Das Testfahrzeug ist mit sieben LiDAR-Sensoren und acht Kameras ausgestattet, um präzise Umgebungsdaten zu erfassen. Zusätzliche Radarsysteme und hochmoderne Algorithmen helfen, städtische Umgebungen in Echtzeit zu analysieren. Professor Fabian Flohr, der das Projekt leitet, betont die Bedeutung einer Einbindung aller relevanten Stakeholder, um zukunftsweisende Mobilitätskonzepte zu schaffen.
STADT:up strebt an, durchgehend automatisiertes Fahren in belebten Innenstädten zu ermöglichen. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geförderte Vorhaben startete im Januar 2023 und hat eine Laufzeit von drei Jahren.
Die Forschung könnte zu sichereren und effizienteren urbanen Verkehrssystemen führen. Durch die Kombination von KI, Sensortechnik und der Zusammenarbeit verschiedener Akteur:innen soll autonomes Fahren in Städten Realität werden. Die Ergebnisse könnten künftige Mobilitätspolitik und Infrastrukturplanung prägen.






