Kimmichs Formkrise belastet den FC Bayern vor dem Topspiel gegen Dortmund
Elias BraunKimmichs Formkrise belastet den FC Bayern vor dem Topspiel gegen Dortmund
Bayern Münchens Mittelfeldspieler Joshua Kimmich durchlebt eine schwierige Phase, während sich sein Team auf das entscheidende Bundesliga-Spiel gegen Borussia Dortmund vorbereitet. Der 31-Jährige war in dieser Saison eine Schlüsselfigur und kam bis Februar 2026 in mindestens 23 Ligapartien zum Einsatz. Doch seine jüngsten Leistungen geben Anlass zur Sorge – ein kostspieliger Fehler im letzten Spiel gegen Eintracht Frankfurt führte zu einem Gegentreffer.
Unter Trainer Vincent Kompany bleibt Kimmich stark eingebunden und wird im Mittelfeld oft mit Aleksandar Pavlović kombiniert. Seine hohe Spielzeit unterstreicht seine Bedeutung und entspricht der Konstanz von Topspielern wie Harry Kane oder Jonathan Tah. Dennoch hat der ehemalige Bayern-Verteidiger Thomas Helmer Anzeichen von Erschöpfung bei Kimmich erkannt und warnt, dass die hohe Belastung ihre Spuren hinterlässt.
Helmer räumte ein, dass Kimmichs Formtief angesichts seines unermüdlichen Einsatzes verständlich sei. Der Ex-Profi verwies zudem auf ein wiederkehrendes Problem des FC Bayern: In jüngsten Bundesliga-Partien lasse die Mannschaft nach Führung oft in der Intensität nach. Mit einem vollgepackten Spielplan – darunter K.-o.-Duelle in der Champions League und ein DFB-Pokal-Halbfinale – deutete Helmer an, dass Kimmich eine kurze Verschnaufpause guttun könnte, um neue Kräfte zu sammeln.
Trotz des Rückschlags gegen Frankfurt, bei dem Kimmich in der Nachspielzeit ausgewechselt wurde, bleibt seine Erfahrung unverzichtbar. Der anstehende Kracher gegen Dortmund erhöht den Druck weiter, da die Münchner in der Liga eine starke Position sichern müssen – parallel zu den europäischen und Pokal-Verpflichtungen.
Kimmichs aktuelle Schwächephase trifft den FC Bayern in einer anspruchsvollen Phase mit entscheidenden Spielen auf mehreren Fronten. Angesichts seiner hohen Einsatzzeit und Führungsrolle wird seine Form in den kommenden Wochen genau beobachtet werden. Wie das Team seine Belastung steuert, könnte sich als entscheidend erweisen, wenn es um Titel in Liga, Pokal und Champions League geht.






