Kita-Kinder lernen bei der Bundespolizei spielerisch Bahnsicherheit
Johanna MüllerKita-Kinder lernen bei der Bundespolizei spielerisch Bahnsicherheit
Zehn Vorschulkinder der Kita Haus der kleinen Hände aus Oberwildenau besuchten kürzlich die Bundespolizeiinspektion in Waidhaus. Der Ausflug sollte den jüngsten Verkehrsteilnehmern auf spielerische Weise die Gefahren im Bahnverkehr näherbringen. Jedes Kind erhielt zum Abschluss einen persönlichen Junior-Polizeiausweis mit seinem eigenen Fingerabdruck.
Die Gruppe wurde von Polizeidirektor Stefan Bauer, Polizeihauptmeister Martin Zobler und Toni, dem Maskottchenbären der Bundespolizei, empfangen. Begleitet wurden die Kinder von ihrer Kita-Leiterin Iris Widmann und der Erzieherin Melanie Eiberweiser.
Während des Besuchs lernten die Kinder wichtige Sicherheitsregeln: etwa, die weiße Linie auf Bahnsteigen niemals zu übertreten – außer beim Ein- oder Aussteigen. Auch wurde ihnen eindringlich vermittelt, niemals auf oder in der Nähe von Gleisen zu spielen. Bei einer praktischen Vorführung wurde eine Erzieherin scherzhaft "festgenommen" und in Handschellen gelegt – was bei den Kindern Neugier und Begeisterung weckte.
Die kleinen Besucher durften zudem ein Streifenfahrzeug erkunden und Polizeiausrüstung aus nächster Nähe begutachten. Die Inspektion ist zuständig für die grenzüberschreitende Überwachung und die Sicherheit von Bahnreisenden in den Landkreisen Neustadt an der Waldnaab und Tirschenreuth sowie in der Stadt Weiden. Die Beamten betonten, wie wichtig altersgerechte Prävention ist, um sicheres Verhalten früh zu verankern.
Der Tag hinterließ bei den Kindern bleibende Eindrücke zur Bahnhofs- und Zugsicherheit. Ihr neuer Junior-Polizeiausweis dient ihnen als Erinnerung und Mahnmal für die gelernten Regeln. Die Bundespolizeiinspektion setzt weiterhin auf Aufklärungsarbeit, um junge Fahrgäste zu schützen.






