15 April 2026, 16:14

Klimawandel macht Reis giftig: Arsenbelastung bedroht Milliarden Menschen

Ein Haufen weißer Reis auf einem Holztisch.

Klimawandel macht Reis giftig: Arsenbelastung bedroht Milliarden Menschen

Steigende Temperaturen und CO₂-Werte machen Reis giftiger – Milliarden Menschen gefährdet

Der Klimawandel treibt den Arsengehalt im weltweit am meisten verzehrten Grundnahrungsmittel in die Höhe – mit schweren gesundheitlichen Folgen. Experten warnen, dass nun strengere Vorschriften und dringendes Handeln unerlässlich sind.

Reis nimmt auf natürliche Weise Arsen aus Boden und Wasser auf, doch der Klimawandel verschärft das Problem. Höhere Temperaturen und erhöhte CO₂-Konzentrationen führen dazu, dass die Pflanze noch mehr von dem giftigen Stoff aufnimmt. Das stellt eine wachsende Bedrohung für die Milliarden Menschen dar, die auf Reis als Hauptnahrungsmittel angewiesen sind.

Die gesundheitlichen Risiken sind gravierend: Langfristige Belastung mit hohem Arsen steht im Zusammenhang mit Haut-, Blasen- und Lungenkrebs sowie Herzerkrankungen. Besonders Säuglinge sind zusätzlich gefährdet – unter anderem durch neurologische Schäden –, da sie besonders verletzlich sind.

Forschende prognostizieren, dass sieben asiatische Länder – in denen der Reiskonsum am höchsten ist – einen deutlichen Anstieg arsenbedingter Erkrankungen erleben werden. Ohne Gegenmaßnahmen wird sich die Lage weiter verschlechtern, da sich die globale Erwärmung beschleunigt.

Wissenschaftler:innen fordern sofortige Schritte, um die Belastung zu verringern. Mögliche Lösungen sind die Züchtung von Reissorten, die weniger Arsen aufnehmen, sowie die Aufklärung der Verbraucher:innen über sicherere Alternativen. Zudem sind schärfere Lebensmittelsicherheitsstandards nötig, insbesondere für Babynahrung.

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Der Zusammenhang zwischen Klimawandel und Arsenbelastung in Reis erfordert eine globale Reaktion. Ohne schnelles Handeln werden die Gesundheitsrisiken für die von dieser Kulturpflanze abhängigen Bevölkerungsgruppen weiter steigen. Emissionsreduktion, nachhaltigere Anbaumethoden und strengere Lebensmittelkontrollen sind entscheidende Schritte, um die öffentliche Gesundheit zu schützen.

Quelle