14 April 2026, 00:21

Klimawandel verlängert Pollensaison – was Allergiker jetzt tun können

Plakat zur Ankündigung der Verfügbarkeit von aktualisierten Impfungen für drei wichtige Grippe- und Erkältungsviren im Herbst und Winter.

Klimawandel verlängert Pollensaison – was Allergiker jetzt tun können

Allergiker leiden unter längeren und belastenderen Pollensaisons durch den Klimawandel

Zwischen 1990 und 2018 verlängerte sich die Pollenflugzeit in Nordamerika um 20 Tage – mit der Folge, dass Betroffene stärker und länger mit ihren Beschwerden kämpfen. Experten raten nun zu praktischen Maßnahmen, um die Belastung zu verringern und die Symptome im Alltag zu lindern.

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Pollen dringt leicht in Wohnräume ein und verschlimmert allergische Reaktionen. Dr. Zachary Rubin empfiehlt, Schuhe an der Tür auszuziehen, nach dem Draußensein die Kleidung zu waschen und vor dem Schlafengehen zu duschen. Auch Haustiere tragen Pollen ins Haus – wer sie nach Spaziergängen abwischt oder badet, kann die Verbreitung eindämmen.

Medikamente lindern, wenn Vermeidung nicht ausreicht Antihistaminika helfen gegen juckende Augen und laufende Nasen, während kortisonhaltige Nasensprays Schwellungen und den lästigen Nasenrachenfluss reduzieren. Abschwellende Nasensprays wirken zwar schnell, sollten aber maximal fünf Tage angewendet werden, um Nebenwirkungen zu vermeiden. Auch die richtige Technik ist entscheidend: Der Kopf sollte nach vorne geneigt und das Spray in Richtung Ohr gesprüht werden, damit der Wirkstoff die richtigen Bereiche erreicht.

Individuelle Auslöser kennen – Symptome besser kontrollieren Da der Klimawandel die Pollensaisons verlängert, wird es immer wichtiger, sich mit den passenden Strategien vorzubereiten. Schon kleine Veränderungen im Haushalt und der gezielte Einsatz von Medikamenten können allergische Schübe mindern. Wer Pollen aus den Wohnräumen fernhält und weiß, welche Behandlungen am besten wirken, kommt besser durch die belastende Zeit. Angesichts immer längerer Pollenflugzeiten sind diese Maßnahmen heute notwendiger denn je.

Quelle