21 March 2026, 04:15

KNDS plant Börsengang 2026 und will Produktionskapazitäten verdreifachen

Plakat mit blauem Hintergrund und weißer Schrift, die besagt: "Mehr als 16 Milliarden US-Dollar in neue Offshore-Wind-Investitionen unter Präsident Biden."

KNDS plant Börsengang 2026 und will Produktionskapazitäten verdreifachen

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Der Verteidigungssektor verzeichnet ein wachsendes Interesse von Investoren – Unternehmen wie Rheinmetall erleben deutliche Kurssteigerungen. Auch jüngste Börsengänge von Firmen wie Vincorion und CSG verliefen erfolgreich und schaffen damit ein günstiges Marktumfeld. KNDS will diese Entwicklung nun nutzen und seine Produktionskapazitäten verdoppeln oder sogar verdreifachen, um die stark gestiegene globale Nachfrage zu bedienen.

Das Unternehmen erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 3,8 Milliarden Euro und verfügt über einen beträchtlichen Auftragsbestand. Zwar hat sich der Zeitplan für das MGCS-Panzerprojekt bis 2045 verzögert, doch KNDS bestätigte, dass die Pläne für den Börsengang davon unberührt bleiben. Zudem hat die deutsche Bundesregierung vorläufig die Rüstungsexportverfahren vereinfacht – diese Regelung gilt bis September 2026.

Bei Erfolg würde die Bewertung von 20 Milliarden Euro KNDS zu einem der größten Verteidigungs-Börsengänge Europas in jüngster Zeit machen. Die Unternehmensführung betont, am geplanten Börsenstart 2026 festzuhalten – unabhängig von externen Projektverzögerungen oder Marktschwankungen.

KNDS bereitet sich auf seinen großen Börseneinstieg vor und strebt eine Bewertung von 20 Milliarden Euro an. Der Börsengang folgt auf eine Phase starken Branchenwachstums und fällt mit der Ausweitung der Produktion zusammen, um die Nachfrage zu decken. Mit einem hohen Auftragsvolumen und vereinfachten Exportregeln positioniert sich das Unternehmen für eine Expansion in den kommenden Jahren.

Quelle