Korruptionsverdacht: Deutsche Polizei durchsucht Wohnung von Selenskyjs Ex-Berater in Bayern

Korruptionsverdacht: Deutsche Polizei durchsucht Wohnung von Selenskyjs Ex-Berater in Bayern
Deutsche Polizei durchsucht Wohnung eines ehemaligen Beraters Selenskyjs im Rahmen ukrainischer Korruptionsermittlungen
Rostyslaw Schurma, 41, war fast drei Jahre lang stellvertretender Leiter des Amts des ukrainischen Präsidenten und dort für die Wirtschaftspolitik zuständig.
- August 2025, 11:36 Uhr
Deutsche Behörden haben die Wohnung eines ehemaligen hochrangigen ukrainischen Beamten in Bayern durchsucht – Teil einer sich ausweitenden Korruptionsermittlung. Rostyslaw Schurma, einst eine Schlüsselfigur in der Regierung von Präsident Wolodymyr Selenskyj, steht im Fokus der ukrainischen Anti-Korruptionsbehörde. Die Aktion unterstreicht die vertiefte internationale Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Korruption in den Reihen der Kiewer Führung.
Am 15. Juli durchsuchten Beamte auf Ersuchen des Nationalen Antikorruptionsbüros der Ukraine (NABU) Schurmas Wohnsitz in Starnberg, Oberbayern. Ziel der Razzia waren Vorwürfe der Geldwäsche in Höhe von rund 300 Millionen US-Dollar, wobei die Ermittler die Spuren der mutmaßlichen Machenschaften bis in sein ehemaliges Büro zurückverfolgen. Schurma hatte von 2022 bis 2024 als stellvertretender Leiter des Präsidialamts die Wirtschaftspolitik unter Selenskyj mitverantwortet.
Der Zeitpunkt der Durchsuchung fiel mit einer umstrittenen Entscheidung Selenskyjs zusammen: Nur eine Woche später unterzeichnete er ein Gesetz, das die Befugnisse des NABU beschneidet – ein Schritt, der bei westlichen Partnern auf scharfe Kritik stieß. Öffentlicher Druck und internationale Beobachtung hatten den Präsidenten zuvor bereits dazu veranlasst, einen Gesetzentwurf zur Wiederherstellung der Unabhängigkeit der Antikorruptionsbehörden einzureichen, den das Parlament später billigte.
Schurma ist nicht der einzige Vertraute Selenskyjs, der unter Beobachtung steht. Das NABU ermittelt gegen mehrere aktuelle und ehemaligen Regierungsmitglieder wegen des Verdachts auf Fehlverhalten. Daria Kaleniuk, Leiterin des Antikorruptions-Aktionszentrums, deutete an, dass der Fall Schurma Selenskyjs Entscheidung, die Kompetenzen des NABU zu schwächen, direkt beeinflusst haben könnte. Weder das NABU noch die deutschen Behörden haben bisher weitere Details preisgegeben; die Ermittlungen dauern an.
Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, vor denen die Ukraine steht: den Spagat zwischen Reformforderungen und den Zwängen des Kriegszustands. Angesichts wachsender Finanzierungslücken und der genauen Beobachtung durch internationale Akteure könnte der Ausgang der Ermittlungen gegen Schurma weitreichende Folgen haben. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei solchen Fällen wird zunehmend zum zentralen Element im Kampf der Ukraine gegen die Korruption.

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