21 April 2026, 18:18

Kriminalität 2025: Weniger Straftaten, aber mehr Gewalt und Messerangriffe in Deutschland

Eine Gruppe von Menschen hält ein Transparent mit der Aufschrift "Deutschland, Lagerland Migration ist kein Verbrechen" und eine Flagge, mit Straßenlaternen, Bäumen, Kränen, einem Gebäude und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Kriminalität 2025: Weniger Straftaten, aber mehr Gewalt und Messerangriffe in Deutschland

Deutschland verzeichnet 2025 gemischte Entwicklungen bei der Kriminalität

Während die Gesamtzahl der Straftaten in Deutschland 2025 um 5,6 % zurückging, stiegen gewalttätige Delikte – darunter Mord, Vergewaltigung und Messerangriffe – deutlich an. Die neu veröffentlichten Zahlen haben zudem die Debatte darüber neu entfacht, wie Migrantengemeinden in der Kriminalstatistik abgebildet werden.

Laut offiziellen Statistiken sank die registrierte Kriminalität in Deutschland im vergangenen Jahr auf etwa 5,5 Millionen Fälle – ein Rückgang um 5,6 % im Vergleich zu 2024. Trotz des allgemeinen Rückgangs nahmen bestimmte Gewaltdelikte jedoch stark zu.

So stiegen die Fälle von Mord und Totschlag um 6,5 %. Vergewaltigungen und schwere Sexualstraftaten nahmen noch deutlicher zu, und zwar um 8,5 %. Messerbezogene Vorfälle erreichten fast 29.000 – im Schnitt etwa 80 pro Tag.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Daten zeigten auch Unterschiede zwischen deutschen und nichtdeutschen Tatverdächtigen. Nichtdeutsche Staatsbürger wurden – bezogen auf die Bevölkerungsgröße – etwa 2,6-mal häufiger als Tatverdächtige erfasst als deutsche Bürger. Bei Gewaltdelikten war die Diskrepanz noch größer: Hier lag die Rate bei nichtdeutschen Verdächtigen fast viermal so hoch. Zu den am häufigsten genannten Nationalitäten unter den ausländischen Tatverdächtigen zählten die Türkei, Syrien, Rumänien, die Ukraine, Polen und Afghanistan.

Die Türkische Gemeinde in Deutschland kritisierte die Darstellung dieser Zahlen scharf. Sie argumentierte, dass Migranten einer höheren Anzeigenquote ausgesetzt seien, was die Statistiken verzerre. Die Organisation warf der Regierung zudem vor, eine "rassistische" Interpretation der Daten zu fördern, und behauptete, dass nicht das tatsächliche Kriminalitätsniveau, sondern das Polizeiaufkommen die Zahlen treibe.

Der Kriminalitätsbericht 2025 offenbart widersprüchliche Trends: Weniger Straftaten insgesamt, aber mehr gewalttätige Vorfälle. Der Anstieg bei Morden, Sexualdelikten und Messerangriffen sticht besonders hervor. Gleichzeitig hält die Diskussion über die Repräsentation von Migranten in der Kriminalstatistik an – Kritiker hinterfragen, ob die Zahlen die Realität widerspiegeln oder vielmehr ein Ergebnis von Kontrolldichte sind.

Quelle