Krones AG baut neues Zentralgebäude in Bad Aibling für effizientere Logistik
Ben SchmidtKrones AG baut neues Zentralgebäude in Bad Aibling für effizientere Logistik
Krones AG verlagert seine Mietaktivitäten im Raum Rosenheim in ein neues Zentralgebäude in Bad Aibling. Das Unternehmen bündelt mehrere Standorte in einem 18.000 Quadratmeter großen Komplex im Technologiepark Mietraching. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2026 geplant, die Fertigstellung soll bis Mitte 2027 erfolgen.
Die neue Anlage ersetzt mehrere verstreute Mietflächen, die Krones derzeit in der Region Rosenheim nutzt. Ziel des Projekts ist es, die Logistik zu vereinfachen, Transportwege zu verkürzen und interne Lkw-Fahrten zu reduzieren. Nach der Inbetriebnahme werden dort rund 12.000 Quadratmeter Produktionsfläche sowie 6.000 Quadratmeter für Büros und Verwaltung untergebracht sein.
Das Gelände entsteht auf dem Areal einer ehemaligen Kaserne, das die Retis Holding GmbH seit 2014 umgestaltet. Das Unternehmen arbeitet in Partnerschaft mit der Beck & Fraundienst Wohnbau GmbH & Co. KG und stimmt sich eng mit den Behörden der Stadt Bad Aibling ab. Die Retis Holding übernimmt die Bauleitung für das neue Betriebsgebäude.
Die Krones-Führung betont die strategische Bedeutung des Umzugs. Ralf Goldbrunner, Mitglied des Vorstands, bezeichnete die Investition als entscheidend für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Dr. Helmut Schwarz, Leiter des Werks Rosenheim, nannte die Anlage einen Meilenstein für die Verpackungs- und Palettiertechnik und unterstrich damit das Engagement von Krones in der Region.
Ein weiterer Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Ausbildung. Das neue Gebäude ist auf moderne Berufsbildung ausgelegt und soll die langfristige Fachkräftesicherung unterstützen. Hartmut Auer, Geschäftsführer der Retis Holding, erklärte, dass die Anlage rund 500 direkte Arbeitsplätze schaffen oder sichern werde und gleichzeitig die regionalen Ausbildungsmöglichkeiten stärkt.
Die Inbetriebnahme des neuen Krones-Standorts ist für Mitte 2027 vorgesehen. Die Zentralisierung der Abläufe soll die Effizienz steigern und die Präsenz des Unternehmens im Raum Rosenheim festigen. Zudem fördert das Projekt langfristig die lokale Beschäftigung und berufliche Ausbildung.






