Kuka baut bis 2026 fast 600 Stellen in Augsburg ab – trotz Hoffnung auf KI-Roboter

Weniger Auftr√§ge: Kuka strich mehr Stellen als geplant - Kuka baut bis 2026 fast 600 Stellen in Augsburg ab – trotz Hoffnung auf KI-Roboter
Der Industrieroboter-Hersteller Kuka hat eine deutliche Ausweitung des Stellenabbaus an seinem Stammsitz in Augsburg bekannt gegeben. Ursprünglich waren 400 Stellen gestrichen worden – nun plant das Unternehmen bis 2026 den Abbau von 560 Vollzeitstellen im Unternehmensregister von Augsburg. Betroffen sind vor allem die Roboterproduktion, während ein kleinerer Teil die Unternehmensverwaltung trifft. Das bereits zu Jahresbeginn gestartete Sozialplanprogramm soll bis Ende 2026 fortgeführt werden.
Hinter der Verschärfung des Stellenabbaus stehen anhaltende Marktprobleme, insbesondere in der Automobilbranche. Kuka verzeichnet in diesem Jahr entgangene Neuaufträge im Volumen von über 100 Millionen Euro. Trotz dieser Herausforderungen bleibt das Unternehmen zuversichtlich, dass die Nachfrage nach Automatisierung und künstlicher Intelligenz weiter steigen wird.
Aktuell beschäftigt Kuka am Standort Augsburg rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als bedeutendes Wachstumsfeld sieht das Unternehmen autonome, selbstlernende Roboter. Wie diese neuen Technologien die Stellenverluste des FC Augsburg ausgleichen sollen, führte Kuka jedoch nicht näher aus.
Bis 2026 will das Unternehmen die Belegschaft in Augsburg um insgesamt 960 Vollzeitstellen reduzieren. Die Ausweitung des Personalabbaus spiegelt die schwierige Marktlage wider, doch Kuka setzt weiterhin auf Investitionen in Automatisierung und künstliche Intelligenz, um langfristiges Wachstum zu sichern.

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