Landshuter LPV rettet Artenvielfalt mit Laichgewässern und Blumenwiesen
Hannah BöhmLandshuter LPV rettet Artenvielfalt mit Laichgewässern und Blumenwiesen
Landshuter Landschaftspflegeverband (LPV) verzeichnet große Erfolge beim Artenschutz und der Lebensraumrettung
Der Landshuter Landschaftspflegeverband (LPV) hat bedeutende Fortschritte beim Schutz heimischer Tierarten und ihrer Lebensräume erzielt. Aktuelle Projekte umfassen die Renaturierung von Flüssen, die Anlage von Laichgewässern sowie die Ausweitung von Blumenwiesen im gesamten Landkreis. Diese Maßnahmen spiegeln die wachsende öffentliche Unterstützung für den Naturschutz in der Region wider.
Im Jahr 2024 investierte der LPV 40.000 Euro in den Bau neuer Laichgewässer für Amphibien in Landshut und Umgebung. Zudem wurden im Fluss Große Vils Laichplätze für Fischarten wie Nase und Barbe wiederhergestellt.
Im Rahmen der Initiative "Landshut blüht auf" wurden 472 Obstbäume gepflanzt und über fünf Hektar Blumenwiesen angelegt. Gleichzeitig wurde in den Streuobstwiesen von Wörnstorf ein Pflegevertrag abgeschlossen, der naturschonendes Mähen fördert und alte Obstbäume schützt.
Seit 2018 überwacht das Projekt "Ochsen in der Ochsenau" seltene Arten in den Feuchtgebieten. Ein weiterer Erfolg gelang im Mettenbach-Grießenbacher Moor, wo ein elektrifizierter Zaun zum Schutz von Wiesenbrütern errichtet wurde – mit nachweislichem Erfolg bereits im ersten Jahr.
Der LPV erweitert zudem die Beweidung in Naturschutzgebieten. Die finanzielle Situation verbesserte sich 2024 durch sechsstellige Einnahmen aus wirtschaftlichen Aktivitäten, darunter eine neue Partnerschaft mit TenneT für Ausgleichsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Stromtrasse Südostlink.
Die Erfolge des LPV basieren auf ehrenamtlichem Engagement, öffentlicher Beteiligung und starker regionaler Unterstützung. Projekte wie Flussrenaturierungen, Amphibiengewässer und Blumenwiesen stärken die biologische Vielfalt vor Ort und sensibilisieren die Bevölkerung für den Naturschutz in Landshut und darüber hinaus.






