04 April 2026, 16:14

Lissabon führt Drehkreuze gegen "Sunset-Squatting" an Top-Aussichtspunkten ein

Blick auf Lissabon von einem Hügel mit Gebäuden, Bäumen, einer Statue auf einem Sockel, Menschen auf der Straße und dem Himmel im Hintergrund.

Lissabon führt Drehkreuze gegen "Sunset-Squatting" an Top-Aussichtspunkten ein

Lissabon führt an einigen seiner beliebtesten Aussichtspunkte intelligente Drehkreuze und neue Regeln ein. Die Maßnahmen sollen das sogenannte "Sunset-Squatting" unterbinden und Besucherströme besser steuern. Ab April wird das System an vier stark frequentierten Orten getestet.

Ab dem 1. April 2023 starten die Aussichtspunkte Graça, Senhora do Monte, Santa Catarina (Adamastor) und São Pedro de Alcântara mit dem Pilotprojekt. Besucher müssen sich dann an zeitlich begrenzte Aufenthalte, ticketbasierten Zutritt und Ampelsignale halten, die den Zufluss regeln. Wer die Signale ignoriert, löst eine temporäre Sperre der Drehkreuze aus und muss ein Bußgeld in Höhe von 15 Euro zahlen – offiziell als TOEEC (Steuer auf übermäßige Inanspruchnahme von Panoramabereichen) bezeichnet.

Einwohner, die in den historischen Gemeinden steuerlich gemeldet sind, profitieren von einer "Grünen Spur": Sie dürfen Warteschlangen umgehen und ihre Besuchszeit auf 20 Minuten verlängern. Die Einnahmen aus den Bußgeldern fließen in die tägliche Reinigung der technisch aufgerüsteten Standorte.

Ab Mai werden an den genannten Orten Drehkreuze installiert, und die Einhaltung der Zeitlimits wird strenger kontrolliert. Weniger überlaufene Aussichtspunkte erhalten alternative Maßnahmen wie zusätzliche Beleuchtung, Kameras und Informationsschilder.

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Das Pilotprojekt markiert einen Wandel in der Verwaltung der meistbesuchten Aussichtspunkte Lissabons. Künftig regeln Zeitbegrenzungen, Strafen und intelligente Barrieren den Zugang. Die Stadt erhofft sich dadurch eine bessere Besuchererfahrung und weniger Überfüllung zu Stoßzeiten.

Quelle