16 November 2025, 14:16

LMU-Konferenz zu palästinensischer Wissenschaft löst politische Debatte aus

Eine Konferenzszene mit Sitzenden, die einer Diskussion zwischen Medienvertretern und -eigent├╝mern gegen├╝ber sitzen, mit einem gro├čen Werbeplakat und einer Wand im Hintergrund.

Universit├Ąt M├╝nchen: Event zum Nahost-Konflikt kritisiert - LMU-Konferenz zu palästinensischer Wissenschaft löst politische Debatte aus

Veranstaltung an der LMU München löst Kontroverse aus: "Angriffe auf die palästinensische Wissenschaft" in der Kritik

Eine bevorstehende akademische Veranstaltung an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München mit dem Titel "Die gezielte Unterdrückung palästinensischer Wissenschaft" hat für Aufsehen gesorgt. Kritiker, darunter Politiker der CSU, werfen der Tagung mangelnde wissenschaftliche Ausgewogenheit vor und fordern besseren Schutz für jüdische Studierende.

Die für den 28. November geplante Konferenz bringt Referent:innen der palästinensischen Universitäten Birzeit und Al-Quds sowie internationale Expert:innen aus den Bereichen Nahoststudien, Menschenrechte und Konfliktforschung zusammen. Doch Klaus Holetschek, Fraktionsvorsitzender der CSU im Bayerischen Landtag, übt scharfe Kritik: Die Veranstaltung sei einseitig ausgerichtet und biete keinen Raum für eine objektive akademische Debatte.

Auch die CSU-Politiker Ludwig Spaenle und Winfried Bausback unterstützen diese Haltung und schließen sich Forderungen eines Netzwerks jüdischer Wissenschaftler:innen an. Sie verlangen eine vorläufige Abschaltung der Veranstaltung – mit Verweis auf mögliche negative Auswirkungen auf jüdische Studierende.

Die Tagung "Die gezielte Unterdrückung palästinensischer Wissenschaft" steht insbesondere wegen des Vorwurfs der Einseitigkeit und der befürchteten Konsequenzen für jüdische Studierende in der Kritik. Die CSU-Politiker pochen auf eine Aussetzung der Veranstaltung und betonen die Notwendigkeit einer ausgewogenen wissenschaftlichen Auseinandersetzung sowie die Sicherheit aller Studierenden.