22 November 2025, 18:29

Luis Díaz droht dreispielige Champions-League-Sperre – Bayern plant Einspruch

Ein Sportler in Pose vor der Kamera, der ein T-Shirt mit verschiedenen Sponsorennamen trägt.

Luis Díaz droht dreispielige Champions-League-Sperre – Bayern plant Einspruch

Bayern Münchens Luis Díaz droht Sperre in der Champions League nach Foul an PSG-Star Achraf Hakimi

Der Kolumbianer Luis Díaz vom FC Bayern München steht vor einer Sperre in der Champions League, nachdem er gegen Paris Saint-Germains Achraf Hakimi ein regelwidriges Foul begangen hat. Die UEFA hat ein dreispieliges Verbot verhängt, das der Fußballverband jedoch noch nicht offiziell bestätigt hat. Trainer Vincent Kompany hingegen erklärte, Díaz werde nur eine Partie aussetzen müssen.

Der Vorfall ereignete sich beim jüngsten Aufeinandertreffen zwischen Bayern und Paris Saint-Germain. Nach Díaz’ hartem Einsteigen gegen Hakimi prüfte die UEFA das Foul und sprach eine Sperre aus. Obwohl die offizielle Bekanntgabe noch aussteht, deutete Sportdirektor Christoph Freund an, dass diese bald erfolgen werde.

Kompany, der sich vor der UEFA-Entscheidung äußerte, hatte behauptet, Díaz werde lediglich für ein Spiel gesperrt. Sollte sich dies bewahrheiten, würde der Flügelspieler das wichtige Duell am kommenden Mittwoch bei Arsenal verpassen. Der FC Bayern bereitet jedoch Berichte zufolge einen Einspruch gegen die dreispielige Strafe vor.

Trotz des Rückschlags hat sich Díaz unter Kompany zu einer Schlüsselfigur entwickelt. Anfangs von Fans kritisiert, überzeugen mittlerweile seine Schnelligkeit, Athletik und sein direktes Spiel – besonders auf der linken Seite. Gegen defensiv stark stehende Mannschaften entfaltet der Kolumbianer eine besonders wirksame Spielweise.

Kompany ließ zudem durchblicken, dass Díaz im Bundesliga-Spiel am Samstag gegen den SC Freiburg eine zentrale Rolle einnehmen werde. Dies deutet darauf hin, dass der Verein die Mannschaft rotieren könnte, während auf das Ergebnis des Einspruchs gewartet wird.

Die Sperre wirft Fragen über Díaz’ Einsatzmöglichkeiten in den anstehenden Champions-League-Partien auf. Scheitert der Einspruch, würde er nicht nur das Arsenal-Spiel verpassen, sondern möglicherweise auch zwei weitere Begegnungen. Bis dahin muss der FC Bayern die nationalen Pflichtspiele mit der Unsicherheit über das endgültige UEFA-Urteil in Einklang bringen.