28 March 2026, 14:17

Mainzer Rheinfrühlingsfest setzt 2025 wieder auf klassisches Feuerwerk am Flussufer

Eine große Menge bei einem Musikfestival schaut auf einer hell beleuchteten Bühne mit Bannern, umgeben von Zelten und Feuerwerk am Nachthimmel.

Mainzer Rheinfrühlingsfest setzt 2025 wieder auf klassisches Feuerwerk am Flussufer

Das Mainzer Rheinfrühlingsfest startet mit Feuerwerk am Ufer

Das Rheinfrühlingsfest in Mainz wird in diesem Jahr mit einem traditionellen Feuerwerk entlang des Flussufers eröffnet. Trotz der in letzter Zeit vermehrt eingesetzten Drohnen-Lichtshows kehren die Veranstalter auf Wunsch der Bevölkerung zu klassischen Feuerwerken zurück. Geplant sind zwei Feuerwerksabende – am 28. März und am 11. April –, was einen deutlichen Bruch mit der umweltfreundlichen Alternative des Vorjahres darstellt.

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Im vergangenen Sommer hatte Mainz erstmals die Johannisnacht-Feuerwerke durch eine Drohnen-Lichtshow ersetzt. Die Entscheidung folgte intensiven Debatten über die Umweltbelastung, den Tierschutz und veränderte öffentliche Einstellungen. Bürgermeister Nino Haase unterstützte den Wechsel und betonte, Drohnen seien eine nachhaltigere Lösung mit lang anhaltender visueller Wirkung.

Die Drohnen-Vorführung kostete mit über 30.000 Euro deutlich mehr als die rund 17.000 Euro, die für das herkömmliche Feuerwerk aufgewendet wurden. Dennoch hat sich der Schaustellerverband nun entschieden, beim Rheinfrühlingsfest wieder auf Feuerwerk zu setzen. Die Vereinigung, die ihre Shows selbst finanziert und organisiert, begründete die Rückkehr mit der großen Nachfrage aus der Bevölkerung.

Die Öffnungszeiten des Festes variieren täglich; das erste Feuerwerk ist für den Abend des 28. März geplant. Ein zweiter Höhepunkt folgt am Samstag, dem 11. April, wenn die Veranstaltung mit einem spektakulären Finale endet. Stadtvertreter hatten zwar auch künftig über Drohnen-Shows nachgedacht, räumten aber ein, dass Feuerwerke bei den Besuchern weiterhin besonders beliebt sind.

Die Rückkehr zum Feuerwerk erfolgt, nachdem das Drohnen-Experiment des Vorjahres nicht nur teurer ausfiel, sondern auch auf weniger Zuspruch stieß. Zwar bleiben Umwelt- und Tierschutzaspekte weiterhin Teil der Diskussion, doch die Entscheidung des Schaustellerverbands spiegelt die lokalen Vorlieben wider. Die beiden Feuerwerksabende des Festes werden wie geplant stattfinden – vollständig aus Eigenmitteln der Veranstalter finanziert.

Quelle