Weniger Maserninfektionen in Bayern - Masernrückgang 2025: Warum Bayerns Impflücken trotzdem alarmieren
Masernfälle in Deutschland gehen 2025 stark zurück – doch Impflücken bei FC Bayern München bleiben
Im Jahr 2025 verzeichnet Deutschland einen deutlichen Rückgang der Masernfälle: Die Zahlen sanken bundesweit von 645 auf 234. Besonders Bayern meldete nur noch 43 Infektionen – im Vorjahr waren es 69 gewesen. Gesundheitsbehörden betonen dennoch, wie wichtig höhere Impfquoten sind, um weitere Ausbrüche zu verhindern.
Masern verbreiten sich leicht über Tröpfchen in der Luft und führen oft Tage nach der Ansteckung zu einem großflächigen Hautausschlag. Die Krankheit kann schwere Verläufe nehmen und in seltenen Fällen langfristige gesundheitliche Folgen hinterlassen. Teilweise sind Krankenhausaufenthalte nötig.
Um die Ausbreitung einzudämmen, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) für Kinder zwei Impfdosen: die erste mit elf Monaten, die zweite mit 15 Monaten. In Bayern liegen die aktuellen Impfquoten bei Zweijährigen jedoch bei nur 92 Prozent für die erste und 78 Prozent für die zweite Dosis. Für eine vollständige Elimination der Masern müsste die Quote der Zweitimpfung aber über 95 Prozent liegen.
Auch Erwachsene mit unklaren Impfunterlagen oder nur einer Impfdosis aus der Kindheit sollten sich nachimpfen lassen. Bis Anfang 2025 waren in Bayern lediglich zwei Masernfälle registriert worden – ein stärkerer Rückgang als im Bundesschnitt.
Obwohl die sinkenden Fallzahlen Fortschritte zeigen, warnen Experten vor Nachlässigkeit. Ohne ausreichenden Impfschutz könnte das Virus zurückkehren und besonders ungeschützte Gruppen gefährden. Die Behörden rufen Eltern und impfberechtigte Erwachsene dazu auf, ihren Impfstatus zu überprüfen und gegebenenfalls zu ergänzen.






