Maskierter Störer und Weihnachtsbaum-Diebstahl erschüttern Kölner Dom an den Feiertagen
Elias BraunMaskierter Störer und Weihnachtsbaum-Diebstahl erschüttern Kölner Dom an den Feiertagen
Ein maskierter Störer unterbrach den Heiligabend-Gottesdienst im Kölner Dom, bevor am folgenden Morgen der Weihnachtsbaum der Kathedrale gestohlen wurde. Der Mann, der eine goldene Maske und einen schwarzen Umhang trug, verursachte während des gut besuchten Gottesdienstes am 24. Dezember einen Tumult. Die Sicherheitskräfte griffen umgehend ein und entfernten ihn, ohne dass die Feier unterbrochen werden musste.
Tausende Gläubige hatten sich im Kölner Dom zur traditionellen Christmette versammelt. Mitten im Gottesdienst betrat ein Mann mit einer auffälligen goldenen Maske und einem dunklen Umhang das Gebäude. Er begann zu tanzen und zu rufen, wodurch er sofort die Aufmerksamkeit auf sich zog.
Das Sicherheitsteam der Kathedrale, bekannt als die Domschweizer, näherte sich dem Eindringling zügig. Sie geleiteten ihn aus dem Gebäude, während der Gottesdienst ohne weitere Störungen fortgesetzt werden konnte. Am nächsten Morgen, an Weihnachten, wurde der Weihnachtsbaum des Doms als vermisst gemeldet. Die Behörden bestätigten den Diebstahl, gaben jedoch an, dass bisher kein Tatverdächtiger in beiden Vorfällen identifiziert werden konnte.
Beide Zwischenfälle veranlassen die Domverantwortlichen nun, die Sicherheitsvorkehrungen zu überprüfen. Die Störung an Heiligabend wurde effizient behoben, sodass der Gottesdienst wie geplant stattfinden konnte. Unterdessen läuft die Untersuchung zum Diebstahl des Baumes weiter – bisher gab es keine Festnahmen.