12 November 2025, 12:15

MBDA und Rheinmetall rüsten Skyranger 30 mit Defendair gegen Drohnenangriffe auf

Ein Buchumschlag mit Armee-Panzern und Jeeps in einer Kriegs-Szene mit Text darüber.

MBDA startet Produktion neuer Drohnenabwehr in Bayern - MBDA und Rheinmetall rüsten Skyranger 30 mit Defendair gegen Drohnenangriffe auf

MBDA integriert Defendair-System zügig in Rheinmetalls Flugabwehrfahrzeug Skyranger 30, um die Abwehrfähigkeiten gegen Drohnen zu stärken. Dieser Schritt steht im Einklang mit Deutschlands Bestrebungen, die Luftverteidigung der NATO auszubauen, und hat bereits das Interesse anderer Partnerstaaten geweckt.

MBDA steuert die Einbindung der Defendair-Software in das Skyranger-30-Fahrzeug und strebt an, die ersten Systeme kurzfristig auszuliefern. Die Zusammenarbeit zwischen MBDA und Rheinmetall ist Teil einer umfassenderen Initiative zur Abwehr von Drohnenbedrohungen von Schiffen aus – beide Unternehmen entwickeln gemeinsam ein Lasersystem für die deutsche Marine.

Deutschland nimmt bei der Entwicklung fortschrittlicher Drohnenabwehrtechnologien innerhalb der NATO eine Vorreiterrolle ein, wobei Defendair eine zentrale Funktion einnimmt. Das System hat bei anderen NATO-Partnern großes Interesse ausgelöst, was auf eine europaweite Nachfrage nach verbesserten Luftverteidigungslösungen hindeutet.

MBDA hat zugesagt, bis 2029 zusätzlich 2,4 Milliarden Euro in den Ausbau der Produktionskapazitäten zu investieren. Im Rahmen dieser Expansion wird das Unternehmen in seinem Werk in Schrobenhausen, Bayern, eine gelenkte Rakete zur Drohnenabwehr fertigen. Die Investition unterstreicht MBDAs Engagement, die wachsende Nachfrage nach Lösungen gegen Drohnenangriffe zu bedienen.

Durch die zügige Integration des Defendair-Systems in den Skyranger 30, die Erweiterung der Produktionskapazitäten sowie die Entwicklung gelenkter Raketen demonstriert MBDA sein Bekenntnis zur Stärkung der europäischen Luftverteidigung. Dieser Fortschritt markiert einen wichtigen Schritt, um die Drohnenabwehr der NATO zu verbessern und der zunehmenden Bedrohung durch unbemannte Flugsysteme entgegenzuwirken.