05 November 2025, 16:12

Mord in Ingolstadt: Frau über Social Media ins Visier genommen, zwei Angeklagte verurteilt

Eine Waffe liegt auf einem Buch, umgeben von Papieren mit Text.

Endgültiges Urteil im Ingolstadt-Mordfall der 'Mörderischen Schwestern' - Mord in Ingolstadt: Frau über Social Media ins Visier genommen, zwei Angeklagte verurteilt

In einem erschütternden Fall wurde im vergangenen August eine Frau in Ingolstadt ermordet. Ihre Leiche wurde in einem Auto entdeckt, was eine polizeiliche Ermittlung auslöste, die im Dezember zur Verurteilung zweier Tatverdächtiger führte. Das 23-jährige Opfer war über soziale Medien ins Visier der Täter geraten. Die Drahtzieherin des Mordes, Sharaban K., hatte unter falschen Vorwänden Kontakt zu mehreren Frauen aufgenommen und schließlich die junge Frau als Ziel ausgewählt. K. überredete eine Bekannte, die Tat auszuführen, mit dem Plan, den Tod der Frau vorzutäuschen und ein neues Leben zu beginnen. Die Behörden identifizierten die beiden Verdächtigen schnell und erhoben Anklage wegen Mordes. Beide Angeklagten, darunter auch K., bestritten während des gesamten Prozesses ihre Schuld. Dennoch sprach das Landgericht Ingolstadt sie im Dezember schuldig. Es war nicht der erste Versuch dieser Art durch K.: Bereits zuvor hatte sie versucht, ihren Schwager töten zu lassen. Die beiden Angeklagten wurden wegen des Mordes an der 23-Jährigen in Ingolstadt verurteilt. Als Motiv galt der Plan, den Tod des Opfers vorzutäuschen und ein neues Leben zu beginnen. Der Fall ist eine erschreckende Mahnung an die Gefahren digitaler Kontakte und unterstreicht die Bedeutung gründlicher Ermittlungen, um Gerechtigkeit für Opfer und ihre Angehörigen zu erreichen.