München wird 2026 zum Hotspot für Europas Verteidigungstechnologie und Innovation
Ben SchmidtMünchen wird 2026 zum Hotspot für Europas Verteidigungstechnologie und Innovation
Große Verteidigungs- und Technologiekonferenz findet im nächsten Frühjahr in München statt
Vom 28. bis 29. April 2026 wird München Schauplatz der European Defence Supply Conference, einer bedeutenden Veranstaltung, die Führungskräfte der Industrie, Militärfachleute und innovative Start-ups zusammenbringt. Ziel der Organisatoren ist es, die Kluft zwischen zivilen Technologieanbietern und dem Verteidigungssektor zu überbrücken, um Europas technologische Souveränität zu stärken.
Das zweitägige Event beginnt am Abend des 28. April mit einem Networking-Empfang. Am Folgetag startet ab 8:45 Uhr ein umfassendes Konferenzprogramm mit Hauptvorträgen, Fachreferaten und interaktiven Workshops. Zu den Rednern zählen der ehemalige General Chris Badia, Generalmajor Michael Bender und Oberst Matthias Puschnig.
Im Mittelpunkt der Diskussionen steht die Skalierung der europäischen Verteidigungsfähigkeiten – unter anderem in einer eigenen Podiumsdiskussion unter dem Titel "Von der Strategie zur Umsetzung: Europas Aufrüstung in der Verteidigung vorantreiben". Eine Start-up-Präsentation wird zudem aufstrebende Technologien vorstellen. Die Veranstaltung richtet sich an Geschäftsführer, Technologievorstände und Entscheidungsträger aus mittelständischen Unternehmen sowie an Tech-Innovatoren.
Bisherige europäische Rüstungsmessen verzeichneten eine hohe Resonanz: So zog die XPONENTIAL Europe rund 360 Aussteller an, darunter große Namen wie Amazon Prime Air und Airbus Helicopters. Die Enforce Tac, eine weitere Schlüsselmesse, verzeichnete 2026 über 1.400 Aussteller aus 45 Ländern mit Fokus auf Drohnen für zivile und militärische Nutzung sowie Sicherheitstechnologien.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich auf der offiziellen Website der Veranstaltung: *www.european-defence-supply.com*.
Die Konferenz will die Zusammenarbeit zwischen zivilen Technologieunternehmen und Verteidigungsorganisationen fördern. Durch diese Vernetzung soll Europas Fähigkeit gestärkt werden, kritische Technologien zu entwickeln und einzusetzen. Die Organisatoren erwarten eine starke Beteiligung aus der gesamten Branche – ein Zeichen für die wachsende Bedeutung von Dual-Use-Innovationen in den Bereichen Sicherheit und Verteidigung.






