Münchner Drohnen-Hersteller Helsing kooperiert mit Schaeffler für Massenproduktion

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Ein Close-up-Bild eines Motorradrades und eines Schalldämpfers.

Drohnen-Hersteller Helsing und Schaeffler wollen zusammenarbeiten - Münchner Drohnen-Hersteller Helsing kooperiert mit Schaeffler für Massenproduktion

Münchner Drohnen-Start-up Helsing geht Partnerschaft mit fränkischem Automotive-Zulieferer Schaeffler ein

Das in München ansässige Drohnen-Start-up Helsing und der fränkische Automobilzulieferer Schaeffler haben eine Kooperation vereinbart, um die Produktionskapazitäten für Drohnen deutlich auszubauen. Bereits ab kommendem Jahr sollen Tausende Einheiten gefertigt werden. Die Gespräche zwischen den beiden Unternehmen begannen erst vor acht Wochen – die Einigung erfolgte entsprechend zügig.

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen die Beschaffung kritischer elektronischer Komponenten sowie die Stärkung der Lieferketten. Während Schaeffler für Einkauf und Logistik verantwortlich zeichnet, bleibt die Endmontage der Drohnen bei Helsing – voraussichtlich am Standort München. Ziel der Partnerschaft ist eine jährliche Produktion von 10.000 bis 20.000 Drohnen, mit der Möglichkeit, im Krisenfall auf bis zu 100.000 Einheiten hochzufahren.

Gundbert Scherf, Mitgründer und Co-CEO von Helsing, betonte die Vorteile der Zusammenarbeit mit deutschen Automobilzulieferern. Diese verfügten über die Fähigkeit, Produktionskapazitäten schnell hochzufahren und widerstandsfähige Fertigungsnetzwerke aufzubauen. Auch Schaeffler-Chef Klaus Rosenfeld hob die Bedeutung des Deals für den Ausbau des Unternehmens im Verteidigungssektor hervor – bei gleichzeitiger Sicherung von Arbeitsplätzen.

Die zügige Einigung spiegle die Dringlichkeit beider Unternehmen wider, auf die wachsende Nachfrage zu reagieren. Automotive-Zulieferer, die aktuell mit Absatzproblemen kämpften, seien natürliche Partner, um die Drohnenproduktion auszuweiten.

Im Rahmen der neuen Partnerschaft konzentriert sich Helsing auf die Montage der Drohnen in München, während Schaeffler die Beschaffung essenzieller Bauteile übernimmt. Die erste Charge von 10.000 bis 20.000 Drohnen soll bereits im nächsten Jahr vom Band rollen, bei Bedarf ließe sich die Produktion auf bis zu 100.000 Einheiten steigern. Für Schaeffler markiert der Deal zudem einen weiteren Schritt in Richtung rüstungsnahe Fertigung.

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