22 January 2026, 00:33

Münchner Flughafen setzt auf Ökostrom aus Offshore-Windkraft mit RWE-Vertrag

Ein altes Papierstadtplan von München, Deutschland, mit einem Fluss und Text, der die Stadt beschreibt.

Münchner Flughafen setzt auf Ökostrom aus Offshore-Windkraft mit RWE-Vertrag

Der Flughafen München hat sich durch den Abschluss eines Stromabnahmevertrags (PPA) mit RWE langfristig mit erneuerbarer Energie versorgt. Die am 19. Dezember 2025 finalisierte Vereinbarung sieht vor, dass der Flughafen in den nächsten zehn Jahren jährlich 40 Gigawattstunden Ökostrom aus Offshore-Windkraft erhält.

RWE hatte sich in einer Ausschreibung gegen Mitbewerber durchgesetzt und wird den Flughafen mit sauberer Energie beliefern. Der Strom stammt aus dem Nordseecluster A, dem nächsten Offshore-Windpark des Unternehmens in deutschen Gewässern. Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein, der Vollbetrieb wird spätestens 2027 aufgenommen.

Als Vorsorgemaßnahme kann RWE bei Verzögerungen vorübergehend Strom aus einem der bestehenden Windparks liefern. Das Unternehmen betreibt bereits fünf Offshore-Standorte in Deutschland, darunter Arkona, Kaskasi und Amrumbank West, sowie das kleinere Testprojekt Alpha Ventus. Der zehnjährige PPA garantiert dem Flughafen München eine zuverlässige Versorgung mit grünem Strom. Dank der Erfahrung von RWE im Offshore-Windbereich und dem neuen Nordseecluster A festigt das Unternehmen seine Position als zentraler Energielieferant für den Flughafen.

Die Vereinbarung sichert dem Flughafen München ab 2026 oder 2027 jährlich 40 Gigawattstunden Offshore-Windstrom zu. Sollte es bei der Inbetriebnahme des neuen Windparks zu Verzögerungen kommen, wird RWE die Nachfrage über seine bestehenden Anlagen decken. Der Vertrag markiert einen wichtigen Schritt hin zu den langfristigen Zielen des Flughafens im Bereich erneuerbare Energien.