Münchner LabCampus wird zum Hotspot für Innovation und Forschung
Am Münchner Flughafen entsteht mit dem LabCampus ein neues Zentrum für Innovation und Zusammenarbeit
Auf dem 26 Hektar großen Gelände, das vom Architekturbüro KCAP Architects & Planners entworfen wurde, nehmen sechs hochmoderne Gebäude Gestalt an – zugeschnitten auf Forschung, Unternehmenszentralen und die Entwicklung von Prototypen. Bereits jetzt haben sich große Unternehmen und Institutionen als Mieter angemeldet, weitere sollen bis 2026 folgen.
Das als "Pionierviertel" bekannte Projekt bietet flexible Büro- und Forschungsflächen, die sich individuell an die Bedürfnisse der Mieter anpassen lassen. Unternehmen können einzelne Büros anmieten oder ganze Gebäude als eigene Campusstandorte gestalten. Zu den aktuellen Mietern zählen Lufthansa Aviation Training, der Robotik-Spezialist Exotec und die Deutsche Flugsicherung (DFS).
Bis April 2026 werden drei weitere namhafte Mieter einziehen: der Halbleiterhersteller Infineon, der Technologiekonzern Siemens (Bereich Energietechnik) sowie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Auch die Technische Universität München (TUM) wird Anfang 2026 Teile ihrer Aktivitäten auf den Campus verlegen.
Doch der LabCampus beschränkt sich nicht auf Arbeitsräume. Geplant sind zudem Ausstellungsflächen, Veranstaltungsbereiche, Gastronomieangebote und ein zentraler Platz, der Netzwerken und öffentlichen Begegnungen dienen soll. Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt – mit grüner Technologie und modernen Arbeitsumgebungen, die in das Konzept integriert sind.
Die Gebäude LAB 47 bis LAB 60 bieten eine zukunftsweisende Infrastruktur für Unternehmen und Forscher. Durch die Mischung aus Wirtschafts-, Wissenschafts- und öffentlichen Räumen soll die cross-sektorale Zusammenarbeit gefördert werden. Bauarbeiten und Mieterumzüge verlaufen planmäßig; in den kommenden Jahren wird mit voller Auslastung gerechnet.






